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Montreal im Regen

"Eine Fahrt ins Ungewisse"

Nick Heidfeld GP Kanada 2011 Foto: xpb 62 Bilder

Der Wetterbericht spricht von einer Regenwahrscheinlichkeit von 65 Prozent für den Grand Prix von Kanada. Die meisten Fahrer wissen nicht, was sie im Nassen erwartet. Die Erfahrung auf Pirelli-Regenreifen ist gering.

12.06.2011 Michael Schmidt

Pirelli-Reifenchef Paul Hembery kann der angekündigte Regen für den Grand Prix von Kanada nicht schrecken. "Wir haben bei unseren privaten Testfahrten fünf oder sechs Mal auf nasser Piste getestet. Und dann hatten wir noch ein Regentraining am Freitag in der Türkei. Wir sind gerüstet für den Fall, dass es im Rennen nass sein sollte."

McLaren ohne Erfahrung mit Pirelli-Regenreifen

Das können die Fahrer und Teams nicht unbedingt behaupten. Die McLaren-Piloten haben zwar mit ihren mächtigen Heckflügeln eine Trumpfkarte für ein mögliches Regenrennen in der Hand, ihre Erfahrung auf den Pirelli-Regenreifen ist aber gleich null. "Ich bin auf den Pirellis nie im Regen gefahren", gibt Jenson Button zu. "In der Türkei habe ich darauf verzichtet, auf die Strecke zu gehen. Wir wollte Regenreifen sparen, weil dort die Vorhersage ein total verregnetes Wochenende ankündigte."

Lewis Hamilton geht es nicht viel anders: "Ich bin beim Barcelona-Test ein paar Runden im Nassen gefahren. Aber da ist nichts, was mir in Erinnerung geblieben wäre." Teamchef Martin Whitmarsh fasste zusammen: "Ein Regenrennen wird für alle eine Fahrt ins Ungewisse."

Glock und Heidfeld rechnen fest mit Regen

Auch bei Timo Glock beschränkt sich die Regenerfahrung auf das eine Training in der Türkei. "Egal, wir haben die richtige Abstimmung für den Regen gewählt", freut sich Glock. Nick Heidfeld glaubt bestens für nasse Verhältnisse gerüstet zu sein. "Ich habe von der Flügeleinstellung her im Abschlusstraining auf zehn km/h Top-Speed verzichtet. Vielleicht hätte ich mit einem kompromisslosen Montreal-Setup die Drei-Zehntel-Lücke zu Mercedes schließen können, aber angesichts des Wetterberichts habe ich wahrscheinlich die richtige Entscheidung für das Rennen getroffen."

Nico Rosberg fühlte sich im Regentraining von Istanbul wohl in seinem Silberpfeil. Kollege Schumacher will in dieses Training allerdings nicht allzu viel hineininterpretieren. "Da ist doch jeder mit unterschiedlichen Reifen gefahren. Die meisten waren nur mit Regenreifen auf der Strecke. Einige haben es mit Intermediates versucht. Deshalb war das Ergebnis nicht repräsentativ. Ich habe kein Gefühl, wo wir im Regen im Vergleich zu anderen Autos stehen."

Nasse Piste in Montreal "sauglatt"

Jenson Button erinnert sich lediglich daran wie es früher in Montreal auf nasser Piste war: "Auf jeden Fall sauglatt." Der Trainingsschnellste Sebastian Vettel lässt sich wegen des Wetters keine grauen Haare wachsen: "Wir haben Regenreifen im Gepäck. Ich habe eine Jacke und einen Regenschirm dabei. Wir sind für alle Bedingungen gut gerüstet. Ob trocken oder nass: Es wird ein ganz enges Rennen werden."

Fernando Alonso wagt keine Prognose. "Keiner von uns weiß, was ihn im Regen erwartet." Felipe Massa glaubt: "Ein Regenrennen könnte das Bild vom Training völlig auf den Kopf stellen." Die Fans würden sich freuen.

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