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Monza-Top-Speed immer geringer

Red Bull macht Monza langsam

Mark Webber - GP Italien 2013 Foto: Red Bull 30 Bilder

Monza ist der Highspeed-Tempel. Hier hat Kimi Räikkönen 2005 mit 370,1 km/h den offiziellen Top-Speed-Rekord der Formel 1 aufgestellt. Mit den V8-Motoren gingen 20 km/h verloren. Dann kam Red Bull, und die Werte brachen noch einmal um 10 km/h ein. Warum das so ist? Lesen Sie unsere Geschichte.

12.09.2013 Michael Schmidt

Monza hält alle Speed-Rekorde. Die schnellste Trainingsrunde aller Zeiten ist Rubens Barrichello 2004 mit einem Schnitt von 260,395 km/h gefahren. Im gleichen Jahr drehte der Brasilianer auch die beste jemals gefahrene Rennrunde. Durchschnittsgeschwindigkeit: 257,321 km/h.

Der schnellste Grand Prix aller Zeiten geht an Michael Schumacher, abgespult in der Saison 2003. Der Ferrari-Pilot legte vor zehn Jahren die 53 Runden von Monza in 247,586 km/h zurück. Und noch ein Bestwert. Den höchsten, jemals an einem Rennwochenende gemessenen Top-Speed, stellte Kimi Räikkönen 2005 im McLaren-Mercedes mit 370,1 km/h auf.

Aktuelle Bestwerte sind armselig

Dagegen sind die 2013er Bestwerte ein Armutszeugnis. Sebastian Vettel kam bei seiner Pole Position-Runde nur auf 248,997 km/h, schlanke 11,4 km/h langsamer als Barrichello vor neun Jahren. Die schnellste Rennrunde von Lewis Hamilton liegt mit 242,924 km/h ebenfalls deutlich unter dem Rekord von Rubinho.

Und Vettels Siegerschnitt von 234,268 km/h kann bei weitem nicht mit Michael Schumachers Rekord aus der Saison 2003 konkurrieren. Dabei bremste in diesem Jahr nicht einmal ein Safety-Car den Red Bull-Piloten. Im Top-Speed-Vergleich schneiden die aktuellen Autos auch schlechter ab. Esteban Gutierrez kam im Sauber-Ferrari nur auf 341,1 km/h.

Mit V8-Motoren 200 PS weniger

Ein Grund für die stark gesunkenen Geschwindigkeiten liegt im Motor. Bis 2005 fuhr die Formel 1 noch mit Dreiliter-Zehnzylinder-Triebwerken. Honda legte damals mit 965 PS die Messlatte. BMW, Mercedes und Ferrari lagen bei 950 PS. Heute haben die 2,4 Liter V8-Aggregate 200 PS weniger. Dafür produzieren die Autos trotz starker Aerodynamik-Restriktionen mehr Abtrieb, und die Slicks bieten mehr Grip als die Rillenreifen.

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