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Monza-Vorschau

Partytime für Ferrari

Foto: Ferrari 28 Bilder

Für das viertletzte Rennen der Saison ist der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher optimistisch: "Wir würden gerne zusammen mit unseren Fans eine große Party feiern, idealerweise mit einem guten Rennen und einem guten Resultat."

08.09.2004

"Ich glaube, dass wir ein aufregendes Wochenende erleben. McLaren-Mercedes und Renault waren beim Test sehr gut und ich glaube, dass sie beim Kampf um den Sieg ein Wörtchen mitreden können,“ sagte der Champion im Vorfeld des GP von Italien in Monza.

Kimi Räikkönen, Sieger beim Spa-Rennen, kann es kaum erwarten, nach Monza zu kommen. "Monza hat in der Vergangenheit einige richtige Schlachten erlebt“, meinte der McLaren-Mercedes-Fahrer. "Es wäre nett, wenn es auch am nächsten Wochenende so weiter geht.“ Sein Teammate David Coulthard ist mehr unter Druck als der Finne. Der Schotte wurde bekanntlich von McLaren zugunsten von Juan Pablo Montoya gefeuert und ist immer noch auf der Suche nach einem Cockpit für 2005. Ein Top-Resultat würde seine Argumentation sicherlich stark verbessern. "Obwohl Monza eine Power-Strecke ist, ist es sehr wichtig, präzise zu fahren“, sagt Coulthard. "Wir fahren mit sehr wenig Abtrieb. Da wird jeder Fehler wie unter einer Lupe vergrössert, speziell am Kurveneingang und auf den Bodenwellen. Da wir in den Schikanen hart über die Randsteine fahren, stimmen wir das Auto weicher als gewöhnlich ab.“

Williams-BMW trachtet danach, die hervorragenden Testergebnisse im Rennen zu bestätigen. "Wir haben vor allem an der soliden Kühlung für Bremsen und Motor gearbeitet“, sagte Technikchef Sam Michael. BMW-Sportchef Mario Theissen rühmte die Vorzüge des Triebwerks: "Wir haben die Leistung wieder etwas gesteigert. Zudem haben wir die Starts verbessert.“ Diesbezüglich hatte es aber bereits in Spa Fortschritte gegeben.

Umfangreiche Tests im Vorfeld

Über mangelnden Testfleiss kann man sich nicht beklagen: Nicht weniger als 24.401 Kilometer spulten die zehn Teams in der vergangenen Woche bei den dreitägigen Testfahrten in Monza ab. Von der Kilometerleistung her schoss dabei Fernando Alonso den Vogel ab: Der Spanier im Renault spulte auf der Hochgeschwindigkeitspiste insgesamt 323 Runden à 5,793 Kilometer ab.

Die beste Zeit hingegen markierte Ralf Schumachers Ersatzmann Antonio Pizzonia: Der Brasilianer im Williams-BMW fuhr eine Zeit von 1.20,027 Minuten. Damit unterbot Pizzonia die Trainingsbestzeit von Michael Schumacher aus dem Vorjahr um fast eine Sekunde. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit: 260,55 km/h.

Ferrari musste sich in Monza mit zwei Testtagen begnügen: Nach dem schweren Unfall von Michael Schuamcher am Donnerstag Nachmittag infolge eines Reifenschadens brachen die Italiener ihr Übungsprogramm ab. Michael Schumacher steckte den 340 km/h-Crash locker weg: "Unkraut vergeht nicht.“ Am vergangenen Sonntag saß er bereits wieder im Formel 1: Auf dem Nürburgring fuhr er bei den Ferrari-Days eine halbe Stunde lang Demonstrations-Runden.

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