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Mosley bleibt im Amt

FIA-Chef Max Mosley hat die Vertrauens- Abstimmung nach seiner Verwicklung in einen Video- Sexskandal mit einer deutlichen Mehrheit gewonnen. Der Brite bekam am Dienstag (3.6.) in Paris 103 von insgesamt 169 abgegebenen Stimmen.

 Der 68-Jährige erhielt 55 Gegenstimmen. Es gab sieben Enthaltungen, vier Stimmen waren ungültig. Dies teilte der Internationale Automobilverband FIA nach der etwa zweistündigen Sitzung und der anschließenden Auszählung der Stimmen mit.

Mosley hatte bei einer Niederlage seinen Rücktritt angekündigt, er führt die FIA seit 1993. Seine Amtszeit endet nun regulär im Oktober 2009. Vor der Sitzung hatte der australische Delegierte die Bedeutung der Entscheidung unterstrichen: "Es geht nicht nur um eine Person, sondern um die gesamte Organisation mit einer Geschichte von 100 Jahren", sagte Gary Connelly vor rund 60 Journalisten, ohne sich vor der Versammlung auf ein Votum festlegen zu wollen. Unter anderem Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, der ADAC und einige Formel-1-Hersteller wieBMW und Mercedes hatten Mosleys Rücktritt bzw. Konsequenzen aus dem Skandal gefordert.

Vor rund zwei Monaten hatte die britische Boulevardzeitung "News of the World" von einem Sex-Video berichtet, das den 68 Jahre alten FIA-Chef bei Sadomaso-Rollenspielen zeigt. Seine Teilnahme stritt Mosley nie ab, wohl aber die ebenfalls von der Zeitung hergestellten Bezüge zum Nationalsozialismus bei den sexuellen Handlungen.

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dpa

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