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Mosley plädiert für Einheitsmotoren

Foto: Red Bull

Der Sparwahn in der Formel 1 nimmt immer groteskere Züge an. FIA-Präsident Max Mosley soll nun sogar den Vorschlag geäußert haben, dass zukünftig alle Teams mit dem gleichen Triebwerk an den Start gehen.

17.09.2008 Tobias Grüner

Diese Pläne hatte der Weltverbandschef am Mittwoch (17.9.) gegenüber den französischen Kollegen der L’Equipe geäußert. Damit sollen die "irrational" hohen Ausgaben für die Entwicklung reduziert werden. Schon früher gab Mosley eine Kostensenkung auf 50 Prozent bis 2011 als Zielwert aus. Nach Vorschlägen zu Einheitsgetrieben, Einheitsreifen und Einheits-Fahrwerksteilen ist die Idee eines gemeinsamen Triebwerks nun keine große Überraschung mehr.

Kaum Chancen auf Zustimmung

Trotz Einfrierens der Motorentechnologie hatten zuletzt einige Teams mit der Begründung von Zuverlässigkeitsproblemen weiter Verbesserungen an ihren Triebwerken vorgenommen. Leidtragende dieser Entwicklung war zum Beispiel das Renault-Team, das nach eigener Aussage keinen Leistungszuwachs verzeichnen konnte. Die Franzosen haben es nun schwer, das Defizit wieder aufzuholen. Gerüchten zu Folge soll das Briatore-Team schon seit einiger Zeit bei der FIA Druck machen, um das Entwicklungsverbot aufzuheben.

Briatore ist neben Mosley einer der größten Fürsprecher der Sparpläne. Während Renault somit wohl einem Einheitsmotor zustimmen würde, dürfte sich die Euphorie bei den anderen Teams und Herstellern dagegen in Grenzen halten. Es ist kaum vorstellbar das die großen Rennställe wie BMW, Toyota oder McLaren-Mercedes fremde Aggregate in ihren Boliden einsetzen. Bis Oktober hat die Teamvereinigung FOTA Zeit, eigene Vorschläge zur Kostenreduzierung an die FIA zu senden.

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