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Mosley will noch weniger Europa-Rennen

Foto: Daniel Reinhard 144 Bilder

Der FIA-Präsident will die Zahl der Übersee-Grands Prix erhöhen. Im schlimmsten Fall will Max Mosley die Zahl der Saisonrennen auf 20 erhöhen.

17.11.2006 Markus Stier

"Es gibt immer noch überproportional viele Rennen in Europa", bemängelte FIA-Präsident Max Mosley bei einem Treffen mit BMW-Vorstand Burkhard Göschel in München.

"Wenn man sich beispielsweise die Olympischen Spiele anschaut, stellt man fest, dass die Hälfte in den letzten 100 Jahren in Europa stattgefunden hat, und das ist schon ein wenig unverhältnismäßig. Wir sind da noch schlimmer", sagt Mosley über die Formel 1.

Märkte vor Tradition

Eine Woche, nachdem Bernie Eccelstone die Austragung des britischen und französischen Grand Prix im jährlichen Wechsel angedroht hat, trötet Mosley nun ins gleiche Horn. "Austragungsorte wie Indien, China, Russland, Süd- und Zentralamerika sind wichtige Märkte", sagt Mosley.

Bernie Ecclestone arbeitet bereits am Indien-Projekt. Erst kürtlich schloss er mit Süd-Korea einen Vertrag für einen GP ab 2010 ab. Sein alter Weggefährte Mosley hätte gern noch ein zweites US-Rennen und Herstellern wie BMW käme das sehr gelegen: "Die Vereinigten Staaten sind nach wie vor der wichtigste Auto-Markt der Welt."

Neuer Rekord

Der Jagd nach neuen Märkten auf Kosten der Formel 1-Tradition sind für 2007 schon Hockenheim und Imola zum Opfer gefallen. Um nicht noch mehr Europa-Rennen zu streichen, kennt Mosley nur ein Rezept: "Schlimmstenfalls müssten die Teams 20 Rennen pro Jahr in Kauf nehmen. Darüber muss man reden", sagt Mosley. Der bisherige Rekord lag bei 19 Grands Prix im Jahr 2005. In der kommenden Saison sind 17 Rennen vorgesehen.

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