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Mosley wirbt für Bernie

Foto: Wolfgang Wilhelm

FIA-Präsident Max Mosley lobt Bernie Ecclestones Geldangebot an die Formel 1-Teams. Ecclestone bietet den Rennställen eine Milliarde Dollar und ab 2008 ein deutlich größeres Stück vom Kuchen.

11.02.2005

Das Angebot des Formel 1-Impressario Ecclestone ist gar nicht neu. Schon vor Monaten bot er den Teams eine Einmalzahlung in Milliardenhöhe (aufgeschlüsselt nach Erfolg und Zugehörigkeitsdauer) und bei Unterzeichnung eines neuen Abkommens nach dem Auslaufen des Concorde-Agreements Ende 2007 eine Beteiligung von 47 Prozent an den Gewinnen. Bisher lag sie bei 25 Prozent.

Neu ist, dass sich der FIA-Präsident vor den Karren des Formel 1-Vermarkters spannen lässt. Mosley hält die Ecclestone-Offerte für äußerst großzügig und warnt die rebellierende Hersteller-Vereinigung GPWC weiter vor der Installation einer Gegen-Formel 1: "Der Unterschied zwischen Bernie und der GPWC ist, dass Bernie bereits Verträge mit den Veranstaltern (ab 2008) hat. Er hat außerdem die Rechte an der Marke Formel 1. Das bringt Bernie in eine starke Position."

Zweifelhafter Gefallen

Ob Mosley seinem alten Spießgesellen Ecclestone mit der kostenlosen Werbung einen Dienst erwiesen hat, ist fraglich. Außer Ferrari glauben ohnehin alle neun Teams, dass Ecclestone, Mosley und Ferrari-Chef Montezemolo in Punkto Finanzen und Reglement gemeinsame Sache machen.

Erst vor zwei Wochen boykottierten die neun Teamchefs ein Treffen mit Moley, bei dem Abrüstungspläne auf der Tagesordnugn standen. Immerhin trafen sich die Abtrrünnigen am Mittwoch mit Ecclestone, um sich dessen Angebot im Detail anzuhören.

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