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Motorstrafe für Alonso in Malaysia

McLaren-Honda zieht 2 Token

McLaren - Formel 1 - GP Malaysia - Donnerstag - 29.9.2016 Foto: ams 119 Bilder

Fernando Alonsos Ziel ist ‘Best of the Rest’. In Singapur hat er seinen „kleinen Sieg“ geschafft. Beim GP Malaysia wird das schwieriger. Alonso wird wegen Motorstrafen von ganz hinten starten. Trotzdem ist Alonso optimistisch. Er erinnert an das Rennen in Spa.

29.09.2016 Michael Schmidt

Honda rüstet noch ein Mal auf. Zwei Token für den Verbrennungsmotor und einen leichteren Auspuff. Von der modifizierten Verbrennungsmaschine gibt es nicht genügend Exemplare. Diesmal bekommt Fernando Alonso den Vorzug. Er erhält das volle Paket, Jenson Button nur das halbe. In der Antriebseinheit des Engländers ist nur einer der 2 Token versteckt. Einer, der nicht zu den 6 Komponenten zählt, für die das Maximalkontingent zählt.

Button bekommt Honda-Upgrade erst in Austin

Honda wird in Malaysia die Gelegenheit nutzen, Alonsos Lager aufzufüllen. Der Ex-Weltmeister steht mit dem Verbrennungsmotor, Turbolader, der MUG-H und der MGU-K bereits bei 7 Einheiten. Mit der Batterie und der Leistungselektronik bei jeweils 6.

Jenson Button wird beim GP USA in Austin mit dem zweiten Token nachziehen und dort seine Motorstrafe kassieren. Suzuka nächste Woche ist tabu. „Bei unserem Heimspiel wollen wir keine Strafen“, sagt Alonso. Der Unterschied zwischen den Motor-Spezifikationen ist nach Aussage des Teams nicht rennentscheidend. Er dient auch zur Verbesserung der Standfestigkeit.

McLaren-Honda ist mittlerweile ein sicherer Kandidat für WM-Punkte. „Das muss unser Ziel sein: Best of the Rest. Regelmäßig mit zwei Autos in Q3 und in die Punkte. Auf einigen Strecken wird das schwerer, bei anderen leichter. Es liegt jetzt in unserer Hand. Selbst wenn wir mal nicht das viertschnellste Auto haben, wie in Singapur. Da war Toro Rosso besser als wir, aber wir haben maximale Punkte geholt“, bilanziert Alonso zufrieden.

Alonso will Spa-Aufholjagd wiederholen

Der GP Malaysia wird für Alonso eine noch schwerere Aufgabe. Der 32-fache GP-Sieger startet wegen der Motorstrafen von ganz hinten. Alonso kennt das Spiel. Auch in Spa ist er aus der letzten Reihe ins Rennen gegangen und war am Ende Siebter.

„Spa war die beste Strecke, um von hinten zu starten. Sepang ist die zweitbeste. Das Wetter oder Unfälle sind hier immer ein Faktor die alles durcheinanderbringen können. In Spa war ich nach 4 Runden Fünfter. Ich bin optimistisch, dass ich auch in Malaysia Punkte holen kann.“

Alonso wartet seit dem GP Spanien 2013 auf einen GP-Sieg. Im Augenblick muss er sich mit den „kleinen Siegen“ zufrieden geben. Wie zum Beispiel dem 7. Platz in Singapur: „Es war realistisch betrachtet das Maximum dessen, was wir erreichen konnten. Dafür musste alles passen: Ein guter Start, eine gute Strategie, meine Erfahrung und auch ein bisschen Glück, dass uns beim Start einige Autos aus dem Weg geräumt hat. Aber man kann auch sagen, dass keines der 6 Top-Autos von dem Startunfall betroffen war.“

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