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Motoren-Deal offiziell

Marussia 2014 mit Ferrari-Triebwerken

Marussia - GP England 2013 Foto: xpb 40 Bilder

Marussia hat offiziell bekanntgegeben, dass die Autos für die Saison 2014 mit Ferrari-Motoren ausgerüstet werden. Bisher ist das kleine Team aus Banbury das einzige Kundenteam der Italiener.

16.07.2013 Tobias Grüner

Bei Marussia wechseln sich gute und schlechte Nachrichten ab. Parallel zur Meldung, dass der kleinste Rennstall der Formel 1 künftig auf die Dienste von Technikchef Pat Symonds verzichten muss, konnte man wenigstens an der Motorenfront positive Schlagzeilen schreiben. Marussia hat einen Lieferanten für die kommende Saison gefunden.

Eine große Überraschung war es allerdings nicht, dass die V6 Triebwerke für die Saison 2014 aus Maranello kommen. Mit Jules Bianchi hat Marussia bereits einen Ferrari-Junior im Team. Der Fahrerlager-Funk meldete den Deal schon seit ein paar Wochen als perfekt. Außerdem sind die italienischen Aggregate die günstigsten im Feld. Renault und Mercedes rufen noch ein paar Milliönchen mehr auf.

Langfristige Partnerschaft zwischen Marussia und Ferrari

Wie Marussia am Dienstag (16.7.2013) mitteilte, soll es sich um eine langfristige Motorenpartnerschaft handeln. Das ist bei allen Anbietern gleich. Kein Hersteller will kurze Zeit nach Einführung der neuen V6 Turbo-Triebwerke einen Kunden verlieren, der das Know-How dann vielleicht zur Konkurrenz trägt.

Marussia wird nicht nur den 1,6 Liter-Verbrennungsmotor von Ferrari beziehen sondern auch Nebenaggregate, das Energie-Rückgewinnungssystem KERS sowie das Getriebe. Der Rennstall musste sich einen neuen Motorenpartner suchen, da der bisherige Lieferant Cosworth nach der Saison aus der Formel 1 aussteigen wird.

Ferrari sucht weitere Kundenteams

Bisher ist Marussia das einzig bestätigte Kundenteam von Ferrari. Während Renault (Red Bull, Lotus, Caterham, Toro Rosso) und Mercedes (McLaren, Williams, Mercedes, Force India) bereits ihre Claims abgesteckt haben, bliebe für Ferrari nur noch Sauber als weitere Alternative. Dort war man zuletzt aber mehr mit der Lösung finanzieller Probleme als mit Motorenfragen beschäftigt.

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