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Motorenfehler bei BMW

Problem gefunden aber nicht reparabel

Robert Kubica Foto: Daniel Reinhard 56 Bilder

BMW hat den Grund für die beiden Motorenplatzer im Qualifying von Monza gefunden. Reparieren konnte man das Problem jedoch nicht. Dank eines großen Update-Pakets reist das Team trotzdem optimistisch nach Singapur.

18.09.2009 Tobias Grüner

Ein Qualitätsproblem im Bereich Ventiltrieb war laut Mario Theissen verantwortlich, dass die nagelneuen V8-Triebwerke von Nick Heidfeld und Robert Kubica in Monza binnen weniger Minuten den Geist aufgaben. "Wir können die Motoren leider nicht mehr weiterverwenden", muss der Teamchef eingestehen.

Ein Motor für vier Rennen

Da BMW das Problem in Italien auf die Schnelle nicht analysieren konnte, ließ man beide Piloten im Rennen mit den Spa-Triebwerken fahren. Bevor der Fehler nicht gefunden war, wollte man nicht riskieren, auch noch die letzten beiden Aggregate zu verlieren. Nun können die Ingenieure noch einmal Hand anlegen, bevor es in die letzten Rennen geht. Für Entwarnung ist es aber noch zu früh: "Die entscheidende Frage wird sein: Kommen wir damit aus, oder müssen wir vor Saisonende einen neunten Motor einsetzen", bangt Theissen.

Für jedes zusätzliche Triebwerk, wird automatisch eine Strafe von zehn Startplätzen fällig. Neben dem letzten frischen Achtzylindern besitzt jeder Fahrer noch eine Reihe von Acht-Zylindern, die bereits eine Renndistanz hinter sich haben. Mit jedem zusätzlichen Kilometer verringert sich die Leistung. Die Spa-Motoren, die in Monza ihren zweiten Renneinsatz absolvierten, verloren laut Theissen ein Prozent ihrer Power.

Großes Update-Paket bringt Hoffnung

Es gibt aber auch Grund zur Vorfreude im BMW-Lager. In Singapur gibt es endlich das langersehnte Update, auf das sich Nick Heidfeld schon seit einigen Rennen freut. "Die Simulation ist vielversprechend und das Auto wird klasse aussehen", schwärmt der Mönchengladbacher.

Im Bereich der Aerodynamik gibt es von den Designern einen neuen Frontflügel, stärker eingezogene Seitenkästen, einen weiterentwickelten Doppeldiffusor und einen modifizierten Heckflügel. "Zudem verfügt das Auto auch über ein völlig neues Getriebe", erklärt Technikchef Willy Rampf. "Ich hoffe, wir können die Konkurrenz überraschen", freut sich Robert Kubica.

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