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Motorplatzer bei Honda

Button und Alonso mit Galgenhumor

Fernando Alonso - McLaren - Formel 1 - GP Brasilien- 13. November 2015 Foto: xpb 11 Bilder

Fernando Alonso und Jenson Button nehmen ihren Leidensweg bei McLaren-Honda inzwischen mit Galgenhumor. Auf dem Weg zu den TV-Interviews kletterten beide auf das Podium. Alonso beklagte zwei Motorschäden. Der Spanier schaffte in vier Trainings nur 60 Runden.

14.11.2015 Michael Schmidt

Honda-Rennleiter Yasuhisa Arai saß wie ein Häufchen Elend auf seinem Stuhl. Wieder einmal musste der Japaner zwei Motorschäden erklären. Fernando Alonso musste zwei Mal gebeten werden, sofort das Auto abzustellen. Beim ersten Mal war es bereits zu spät. Motor Nummer 11 hatte sein Leben ausgehaucht. Ein Ventil war abgerissen.

Qualitätsprobleme bei Zylinderkopf-Komponenten

"Möglicherweise ein Folgeschaden von Austin, als Sensorprobleme die Einspritzung verstellt hatten." Für mehrere Runden wurde der Motor jenseits der Klopfgrenze betrieben.

Das zweite Motorenproblem in der Qualifikation wird noch untersucht. Die Wassertemperaturen von Motor Nummer10 stiegen plötzlich in einen ungesunden Bereich. Arai räumte Qualitätsprobleme bei einigen Komponenten im Zylinderkopf ein. Es ist eben der Preis dafür, wenn man unter Zeitdruck entwickeln muss. "Wir haben mit dem Spec4-Motor den erwarteten Leistungssprung gemacht, aber die Standfestigkeitsprobleme werfen uns immer wieder zurück."

"71 Runden am Stück sind eine große Aufgabe"

Jenson Button kam zwar sorgenfrei durch das Wochenende, doch das Resultat war am Ende eine Enttäuschung. Nur Platz 17 im Q1. Der Engländer ließ sich die gute Laune nicht verderben. "Wir wussten, dass es für uns ein Testjahr wird. Ich bereue meine Entscheidung nicht, noch ein Jahr drangehängt zu haben." Alonso steht auf jeden Fall auf dem letzten Platz. Honda bereitet den 12. Motor samt allen Nebenaggregaten vor. Der Spanier geht ohne große Hoffnung in das Rennen: "71 Runden am Stück sind eine große Aufgabe, wenn du vorher an zwei Tagen nur 60 geschafft hast."

Honda hat zusammen mit McLaren einen Schlachtplan für den Winter entworfen. Die Baustellen sind bekannt. Es muss nur noch aufgeräumt werden. Dafür haben die Japaner intern ihre Strukturen geändert, um die Abläufe effizienter zu gestalten. Und Sakura hat auf Anraten von McLaren entschieden, mehr externe Berater an Bord zu nehmen.

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