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Motorrad-Champ Rossi

"Ferrari wollte mich"

Foto: dpa

Der siebenmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi stand vor zwei Jahren nach eigener Aussage vor einem Formel-1-Engagement beim Ferrari. "Ich hatte 2006 tatsächlich überlegt zu wechseln. Ferrari wollte mich", sagte Rossi in einem Interview der "Welt am Sonntag" (1.6.).

01.06.2008

Der 29-Jährige äußerte auch Respekt und Achtung für die Leistungen des mittlerweile aufs Motorrad umgesattelten Formel-1-Rekordchampions Michael Schumacher. "Ich kenne Michael persönlich, er beeindruckt mich. Es ist sehr mutig von ihm, in seinem Alter noch einmal anzufangen", sagte Rossi über Schumacher, der mit 39 Jahren am Sonntag erneut in der Superbike-Klasse der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft (IDM) antrat.

"Jeder kann irgendwie Auto fahren, aber Motorradfahren muss man lernen", sagte Rossi. Bei seinem ersten IDM-Auftritt in Oschersleben sei Schumacher sehr schnell gewesen, habe er gehört. Allerdings war der nach der Saison 2006 aus der Formel 1 nach sieben WM-Titeln zurückgetretene Kerpener in Oschersleben im zweiten Lauf auch gestürzt. Verletzt hatte sich Schumacher dabei nicht. Im ersten Lauf war er als 28. ins Ziel gekommen und hatte dabei einige Mitstreiter überholt.

Am Samstag (31.5.) eroberte Schumacher bereits die 25. Startposition. "Ich habe mich die ganze Zeit absolut sicher gefühlt auf dem Motorrad", meinte er nach dem "chaotischen Tag" auf dem Nürburgring. Erst hatte Nebel zur Absage des ersten Zeittrainings geführt, im einzig gewerteten Durchgang war der Kurs anfangs noch nass. "Das war recht anspruchsvoll für mich", berichtete Schumacher auf seine Webseite. Im Formel-1-Wagen siegte er auf dem Eifel-Kurs fünfmal. "Man fährt bei der Formel 1 ganz andere Linien, das lässt sich nicht vergleichen."

Dass Rossi aber auch das Zeug für die Formel 1 gehabt hätte, bewies er offenbar bei einigen Tests im roten Renner. Angesprochen habe ihn der jetzige Teamchef Stefano Domenicali beim Rennen 2004 in Melbourne. "Ein paar Mal haben wir getestet. Ich war schnell",  erzählte Rossi. "Schumacher war auch dabei und vielleicht auch etwas beeindruckt." Motorradfahren bringe ihm aber mehr Spaß. "Die Formel 1 ist eine andere Welt." Im Motorradsport sei die Rolle des Fahrers viel höher einzuschätzen.

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