Noch immer hängt die Übernahme des werkseigenen BMW-Sauber-Teams durch die Investorengruppe Qadbak von einem garantierten Startplatz im kommenden Jahr ab. Bislang steht man auf der Warteliste. Allerdings hatte die FIA bereits bekanntgegeben, dass der Rennstall als erster Nachrücker in Frage kommt, sollte eines der anderen 13 Teams straucheln.
Toyota muss Platz räumen
Toyota besaß einen festen Startplatz, da die Japaner im Gegensatz zu BMW das im Sommer verabschiedete neue Concorde Agreement unterzeichnet hatten. Darin hatten sich die Teams zur Teilnahme an der Formel 1 bis einschließlich 2012 verpflichtet. BMW hatte aber drei Tage zuvor seinen Rückzug Ende dieses Jahres angekündigt.
Wahrscheinlich ist nun, dass der BMW-Sauber-Nachfolger den Toyota-Startplatz bekommt. Insgesamt sollen 2010 13 Teams ins Rennen gehen. Durch den Toyota-Rückzug sind es derzeit aber nur 12. Die Entscheidung des Toyota-Managements gelte es zu respektieren, sagte Theissen.
Sauber braucht Startplatz-Garantie
Überlegungen, Sauber als 14. Team einzugliedern, scheiterten zuletzt am Widerstand einiger Konkurrenten, allen voran Williams. Ohne festen Startplatz konnte das Team auch noch keine Piloten- und Sponsoren-Verträge abschließen. Nur der Motorenpartner steht schon fest: Sollte Sauber 2010 an den Start gehen, wird man mit Ferrari-Triebwerken fahren.



