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Nachtrennen Singapur

Nicht aus dem Schlafrhythmus kommen

Foto: Red-Bull 56 Bilder

Mit seinen späten Startzeiten stellt das Singapur-Wochenende besondere Ansprüche an die Piloten. Schlaftechnisch gehen die Teams die Herausforderung unterschiedlich an. Die meisten bleiben im Europa-Rhythmus.

25.09.2009 Tobias Grüner

Im vergangenen Jahr war die Entscheidung noch einfacher. Nach dem ersten Grand Prix von Singapur blieben zwei Wochen Pause, bevor es nach Japan ging. In dieser Saison liegen aber nur vier Tage zwischen dem Rennen und dem ersten Training in Suzuka, um sich an die veränderten Startzeiten anzupassen.

Viele Fahrer bleiben auf Europa-Zeit

"Ich bleibe auf Europazeit", erklärte Timo Glock am Donnerstagabend (24.9.) im Fahrerlager. "Ich bin hier gestern erst um fünf Uhr eingeschlafen. Bis zwölf war ich noch auf der Strecke laufen. Dann habe ich mich noch ein wenig behandeln lassen, mit meinem Physio Playstation gespielt und anschließend noch ein wenig ferngesehen."
 
Sebastian Vettel landete sogar erst am Donnerstag in der Früh auf dem Flughafen von Singapur, um sich gar nicht von den ungewohnten Tageszeiten aus dem Rhythmus bringen zu lassen. "Ich fange den Tag mittags mit Frühstück an", berichtete der Heppenheimer über den ungewohnten Tagesablauf. Als er um 19 Uhr im Fahrerlager erschien, hatte er noch nicht einmal seinen obligatorischen Erkundungsrundgang um die Strecke erledigt.
 
Auch Adrian Sutil wird zum Spätaufsteher. "Ich habe gerade Mittag gegessen", sagte der Gräfelfinger, als die Strecke schon längst von den 1.500 Flutlichtern erhellt werden musste. "Ich schlafe jeden Tag bis zwölf Uhr. Es ist aber nicht leicht solange zu schlafen. Auch wenn die Fenster abgedunkelt sind, weiß der Körper, dass es draußen hell ist." Im vergangenen Jahr verschob sich der Rhythmus der Force India-Piloten sogar noch weiter. "Man kann extrem sein und komplett auf Europa-Zeit bleiben. Dann muss man bis 16 Uhr schlafen. Das habe ich im letzten Jahr gemacht. Dieses Jahr bin ich eher auf einem Mittelding."

PR-Teams planen für Piloten Zusatztermine
 
Nick Heidfeld berichtet von ganz anderen Problemen. "Unsere Presseleute sehen, dass wir vormittags plötzlich ganz viel Zeit haben und planen da Termine ein. Die müssen wir dann erinnern, dass wir auch noch Schlaf brauchen." Weltmeister Lewis Hamilton ist bereits seit Dienstag in der Stadt und spulte schon am Mittwoch den ganzen Tag Sponsorentermine und Autogrammstunden ab. Er muss seinen Schlafrhythmus zum Wochenende nun noch einmal nach hinten verschieben, nachdem er sich gerade erst an die Singapur-Zeit gewöhnt hatte.

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