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Nasr lernt neue Strecke

Suzuka ganz anders als im TV

Felipe Nasr - Sauber - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 25. September 2015 Foto: ams 39 Bilder

Felipe Nasr feiert dieses Wochenende sein Suzuka-Debüt. Die ersten Testrunden auf der anspruchsvollen Strecke hätte sich der Sauber-Pilot etwas trockener gewünscht. Trotzdem zeigte sich der Neuling anschließend begeistert.

25.09.2015 Tobias Grüner

Eigentlich wollte Sauber im Suzuka-Training herausfinden, wie gut das in Singapur vorgestellte Update-Paket wirklich funktioniert. Auf einer Rennstrecke mit schnellen Kurven und langen Geraden zeigt sich deutlich bessser, ob die Aerodynamik gut funktioniert, als noch auf dem winkligen Flutlicht-Stadtkurs.

Doch nach zwei 90-Minuten-Einheiten waren die Ingenieure so schlau wie vorher. Der Regen durchkreuzte alle Testpläne. Auf dem rutschigen Untergrund konnten nur wenige verwertbare Daten gesammelt werden. Marcus Ericsson und Felipe Nasr absolvierten ein reduziertes Programm.

Suzuka bei Nasr ganz oben auf der Liste

Vor allem für Nasr kam der Dauerregen in Suzuka ungelegen. Der Brasilianer war zuvor noch nie auf der Honda-Hausstrecke unterwegs. Er musste den 5,807 Kilometer langen Kurs im Training erst einmal kennenlernen - und das bei schwierigen Bedingungen. Trotzdem fiel das Urteil des Rookies positiv aus.

"Das macht hier ordentlich Spaß. Das ist mal eine richtige Rennstrecke", strahlte der 23-Jährige. "Von den Fernsehbildern hatte ich es mir ganz anders vorgestellt. Wenn man im Auto sitzt, spürt man erst, wie es hier rauf und runter geht und wie stark die Kurven überhöht sind. Die Strecke ist sicher ganz weit oben auf meiner Liste."

Nicht alles klappte auf Anhieb. Nasr war immer mal wieder in den Auslaufzonen unterwegs. Aber er machte immerhin das Auto nicht kaputt. "Das war alles noch im Rahmen. Jeder hatte kleine Schreckmomente. So ist das nun mal im Regen", gab sich der Pilot ganz cool. Mit seiner Leistung war der Youngster zufrieden: "Wir haben ein bisschen mit dem Setup gespielt. Das lief auch ganz erfolgreich. Das hilft uns beim nächsten Mal, wenn wir wieder bei solchen Bedingungen raus müssen."

Nasr muss Suzuka noch einmal neu lernen

Das Problem: Am Samstag und Sonntag werden die Bedingungen ganz andere sein. Meteorologen erwarten eine trockene Strecke für das Qualifying und das Rennen. "Das heißt, dass ich alles noch einmal neu lernen muss. Die Bremspunkte werden zum Beispiel ganz anders sein", schüttelte Nasr mit dem Kopf.

Vor dem Qualifying ist nur eine Stunde Zeit, um die verlorene Zeit gutzumachen: "Das wird richtig stressig im dritten Training. Ich hoffe, dass wir das Programm durchziehen können. Ich selbst muss das richtige Tempo und ein passendes Setup finden. Es gibt nur eine Session, in der alles zusammenkommen muss. Ich bin aber dennoch optimistisch, dass es ein guter Tag wird."

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