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Nasr mit starkem Qualifying

Sauber nur knapp hinter Toro Rosso

Felipe Nasr - Sauber - GP Russland - Qualifying - Samstag - 10.10.2015 Foto: Wilhelm 44 Bilder

Felipe Nasr nimmt den GP Russland vom 12. Platz aus unter die Räder. Viel fehlte nicht, um von noch weiter vorne zu starten. Punkte hält der Brasilianer im Rennen zwar für möglich, doch ein Top 10-Ergebnis liege nicht allein in seinen Händen.

11.10.2015 Andreas Haupt

Das Qualifying war für Felipe Nasr eine Fahrt ins Ungewisse. Wie würde sein Sauber C34 mit den Supersoft-Reifen umgehen? In den drei Trainingssitzungen spulte Nasr nicht eine Runde auf dem weichsten aller Pirelli-Kleber ab. Als einziger im Feld neben Sebastian Vettel. Was das Setup zu einem Ratespiel machte.

Nasr ohne echte Anhaltspunkte auf Supersoft

Es gab nur ein paar Anhaltspunkte vom Auto von Marcus Ericsson. Doch Nasr und seine Crew haben auf die Fragen nach den richtigen Sturzwerten, Reifendrücken, der Frontflügeleinstellung und der Art und Weise, wie die Reifen aufgewärmt werden müssen, die richtigen Antworten gefunden.

Im Gegensatz zu seinem schwedischen Teamkollegen nahm der Brasilianer die Hürde Q1. Und stellte sein Auto schlussendlich auf den 12. Startplatz. Der Pilot zeigte sich nach getaner Arbeit zufrieden. "Ich habe das Maximum aus dem Auto geholt. Fast hätte ich noch den einen Toro Rosso und die Red Bull ausqualifiziert." In seiner schnellsten Runde von 1:39.323 Minuten verpasste Nasr den elftplatzierten Daniil Kvyat nur um 0,109 Sekunden. Für den Sprung unter die besten zehn fehlten knapp zwei Zehntel.

Neues Aero-Paket braucht noch Zeit

Es gibt gute Gründe dafür, dass der Sauber C34 im Qualifying nah an Red Bull und Toro Rosso dran war. Obwohl man das Potential des neuen Aerodynamik-Pakets, das in Singapur debütierte, noch nicht zu 100 Prozent entfaltet hat. "Dafür brauchen wir noch Zeit und ein reibungsloses Wochenende im Trockenen." Erstens mag das Auto das Layout und den glatten Belag ohne Bodenwellen. Zweitens hat Sauber mit dem Ferrari-Motor im Heck einen großen Vorteil gegenüber den Renault-befeuerten Gegnern.

Ob am Sonntag Zählbares für ihn herausspringt, darüber ist sich Nasr trotzdem nicht sicher. "Punkte sind eine andere Geschichte. Mit der Geschwindigkeit unseres Autos ist es schwierig, gegen die anderen vor uns zu fahren. Wir hängen ein bisschen von ihnen ab."

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