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Nelsinho Piquet auf Arbeitssuche

Erster Test in einem Nascar-Truck

Nelsinho Piquet Foto: dpa 10 Bilder

Mit einer gut gefüllten Sponsoren-Schatulle versucht Nelsinho Piquet 2010 bei einem Formel 1-Team unterzukommen. Sollte das nicht funktionieren, sieht er seine Zukunft im US-Rennsport. Am Montag (12.10.) testet er einen Nascar-Truck.

07.10.2009

Nelson Piquet ist momentan nicht zu beneiden. Neben seinem ehemaligen Renault-Teamchef Flavio Briatore und Chefingenieur Pat Symonds ist er das größte Opfer im Singapur-Skandal. Mit seinem absichtlichen Crash hat er seine F1-Karriere nachhaltig gefährdet. Trotz Geständnis und Entschuldigung sind die Chancen auf ein neues F1-Cockpit gering. Das Mitleid im Fahrerlager hielt sich zuletzt in Grenzen. Egal bei welchem Teamchef man anfragt, die Antwort ist immer die Selbe: "Piquet wäre für uns keine Option."

Ecclestone glaubt an Rückkehr

Nur einer scheint noch an Piquet zu glauben: "Es gibt zu wenig Fahrer für zu viele Autos. Nelsinho ist nicht der Langsamste und er hat Erfahrung", macht ausgerechnet F1-Boss Bernie Ecclestone dem jungen Brasilianer Mut. Vielleicht helfen ja auch fünf Millionen Euro Sponsorgeld, die Vater Nelson Piquet Senior in Brasilien aufgetrieben hat.

Als neue Arbeitgeber kommen wohl nur die Neueinsteiger-Teams in Frage, die noch auf der Suche nach einem Piloten mit Formel 1-Erfahrung suchen. Bei Campos konkurriert Nelsinho mit Bruno Senna, Pastor Maldonado, Sergio Pérez und Vitaly Petrov. Fahrer Nummer eins soll Pedro de la Rosa werden.

Manor GP, das nächstes Jahr als Virgin F1 antritt, verhandelt ebenfalls mit dem Russen Petrov, der sogar 15 Millionen im Gepäck haben soll. Auch der Inder Karun Chandhok und der Ire Adam Caroll machen sich Hoffnungen.

Erster Test im Nascar-Truck

Falls alle Formel 1-Stricke reißen hat sich Piquet aber schon einen Plan B zurechtgelegt. Am Montag (12.10.) testet der 24-Jährige in Little Rock einen NASCAR Camping World Truck (Toyota Tundra) des Red Horse Racing Teams. Im Gegensatz zu Juan Pablo Montoya, Jacques Villeneuve oder Christian Fittipaldi will Piquet ganz klein anfangen.

"Mir ist bewusst, dass NASCAR eine ganz andere Form von Rennen ist. Deshalb will ich ganz unten anfangen und mich hochdienen. Ich glaube, viele meiner Formel 1-Kollegen haben den Fehler gemacht, sofort in der Top-Klasse einzusteigen", erklärte der in Heidelberg geborene Brasilianer seine Pläne.

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