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Nelson Piquet

Erster Lichtblick in Bahrain

Nelson Piquet & Rubens Barrichello Foto: Wolfgang Wilhelm 46 Bilder

Nach schwachem Saisonbeginn bot Nelson Piquet in Bahrain eine gute Vorstellung. Sogar Teamchef Flavio Briatore rang sich zu einem Lob durch. Die neuen Töne der Teamleitung haben allerdings ihren Grund.

27.04.2009 Michael Schmidt

Nelson Piquet junior kann wieder lachen. Nach seinem zehnten Platz kamen die Ingenieure auf den Brasilianer zu und klopften ihm auf die Schulter. Dann tauchte auch Teamchef Flavio Briatore auf und applaudierte: "Gut gemacht. Jetzt musst du nur immer so fahren."

Das Verhältnis zwischen Teamchef und Fahrer war zuletzt etwas angespannt. Piquet fährt bei Renault auf Bewährung. Nachdem er drei Mal bereits in der ersten Qualifikationsrunde ausgeschieden war, in Melbourne an einem Bremsdefekt scheiterte, in Sepang unter ferner liefen fuhr und in Shanghai hauptsächlich durch Dreher auffiel, lief es in Bahrain endlich besser.

Piquet wieder mit Fehler im Training

Erstmals schaffte Piquet Junior im Training die zweite K.O.-Runde. Nur um dann wieder wegen eines Fahrfehlers nur auf Startplatz 15 zu landen. Im Rennen korrigierte der Renault-Pilot den Schnitzer mit einem Traumstart. Nach einer Runde lag er schon auf Rang 11. "Die erste Runde war unglaublich. Links und rechts sind mir die Leute ins Auto gefahren, überall flogen Karbonteile durch die Luft."

Der erste Turn war noch etwas mühsam. "Ich musste mich gegen Webber und Barrichello verteidigen. Die Hinterreifen waren total hinüber."Mit dem zweiten Reifensatz ging es besser." Ab da war ich schneller als Alonso unterwegs." Briatore registrierte es mit Genugtuung: "Nelson fuhr aggressiv und konstant. Schade, dass er keine Punkte dafür bekam." Die neuen Töne von der Teamleitung haben ihren Grund.

Machtwort von Vater Piquet

Nach der Schelte für das Trainingsergebnis durch das Team sprach der Vater Nelson Senior ein Machtwort. "Ich habe Flavio gesagt, dass er nur das Maximum aus Nelson rausholen kann, wenn er ihm Rückendeckung gibt. Wenn die Ingenieure in den Funk brüllen, dass er schlecht gefahren sei, nur weil er seine erste Quali-Runde im Verkehr verloren hat, dann kann sich beim Fahrer kein Vertrauen aufbauen."

"Okay, Nelsinho hat in seinem zweiten Versuch einen Fehler gemacht, aber nur weil ihm die Sicherheit fehlt. Er muss im Training zu oft mit viel Sprit im Tank fahren. Dabei wissen sie im Team, dass er seine Probleme mit weniger Benzin hat. Sie sollten ihn öfter im Qualifikationsmodus fahren lassen." Piquet Senior hofft: "In Barcelona wird es noch besser laufen als in Bahrain. Nelsinho weiß jetzt, dass er es kann."

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