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Nelson Piquet

Renault bestätigt Ungarn-Einsatz

Nelson Piquet Foto: Renault 10 Bilder

Das Renault F1-Team hat nun offiziell bestätigt, dass Nelson Piquet zumindest noch beim nächsten Grand Prix in Ungarn im Cockpit sitzen wird. Wie es danach weitergeht, steht allerdings noch nicht fest. Ein Austausch in der Sommerpause ist noch längst nicht von Tisch.

17.07.2009 Tobias Grüner

Flavio Briatore hat seinem Schützling Nelson Piquet noch ein Rennen Galgenfrist eingeräumt. Der glücklose Brasilianer muss in Ungarn zeigen, warum Renault an ihm festhalten sollte. Um für faire Bedingungen zu sorgen, erhält der 23-Jährige nun endlich auch die gleichen Updates wie Teamkollege Fernando Alonso.

Konkurrenzfähiges Auto

Am Nürburgring war der spanische Ex-Weltmeister noch alleine in den Genuss der neuen Aerodynamik-Teile gekommen. Diese hatten das Auto laut Technikchef Pat Symonds eine halbe Sekunde schneller gemacht. "Ich denke, jetzt bin ich konkurrenzfähiger", freute sich Piquet auf die neue Chance. Als Ziel hat der Sohn des zweifachen Weltmeisters den Einzug in das Top Ten-Qualifying und einen Punkteplatz im Rennen ausgegeben.

Trotz unterlegenem Auto konnte Piquet seinen Teamkollegen im Qualifying am Nürburgring erstmals diese Saison schlagen. In Ungarn soll der Aufwärtstrend nun weitergehen: "Mir macht Ungarn immer viel Spaß. Der sechste Platz im Vorjahr war eines meiner besten Rennen. Auch in der GP2 habe ich hier schon gewonnen."

Rauswurf in der Sommerpause?

Der Renault-Pilot steht in Budapest unter genauer Beobachtung und unter extremen Erfolgsdruck. Nach der ersten Saisonhälfte zeigt der Kontostand des Brasilianers noch immer null Zähler an. Briatore machte zuletzt nicht den Eindruck, als hätte er noch lange Geduld mit seiner Nummer zwei. Als Ersatzmann steht GP2-Mann Romain Grosjean bereits in den Startlöchern. Ob Piquet seine Entlassung überhaupt noch verhindern kann, weiß nur Briatore selbst.

Für den Fall, dass der Renault-Chef seine Nummer zwei in der Sommerpause entlässt, sollte Piquet wenigstens versuchen, in Ungarn eine gute Visitenkarte für neue Arbeitgeber abzugeben. Es ist für die Zukunft eines Rennfahrers nie besonders gut, wenn er mitten in der Saison ausgetauscht wird. Zudem lief das Jahr für Piquet nicht gerade so erfolgreich, dass andere Teams bereits Schlange stehen.

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