Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Neue F1-Testregeln sollen Nachwuchs fördern

Foto: dpa

Die Formel 1-Teams haben sich auf neue Testregeln für die Saison 2008 geeinigt: Neben dem Basiskontingent von 30.000 Testkilometern erhalten alle Teams vier zusätzliche Testtage, um den Nachwuchspiloten auf den Zahn fühlen zu können.

21.10.2007

Die Formel 1-Saison ist noch nicht zu Ende, da arbeiten die Teams bereits wieder fieberhaft für das Jahr 2008. Zentraler Bestandteil der Entwicklung ist der Testbetrieb, den die Teams noch in diesem Jahr wieder aufnehmen werden: Der erste große Nachsaisontest findet vom 13. bis zum 15. November in Barcelona statt, der zweite große Gemeinschaftstest steigt vom 4. bis zum 6. Dezember 2007 auf der spanischen Strecke in Jerez.

Vier weitere Testtage

Am Rande des GP von Brasilien wurde bekannt, dass sich die F1-Teams auf überarbeitete Testbestimmungen geeinigt haben. Die Testarbeit in der Formel 1 unterteilt sich zwar wie bisher in Vorsaisontests, Saisontests und Nachsaisontest. Doch um dem Nachwuchs eine Chance zu geben, ohne das klassische Testkontingent zu schmälern, wurde eine wesentliche Neuerung beschlossen: Neben den 30.000 Kilometer, die jedem Team laut Sportlichem Reglement der FIA zustehen, dürfen sie 2008 jeweils vier weitere Testtage mit je maximal 350 Kilometer bestreiten. Bei diesen zusätzlichen Tests dürfen nur Fahrer ins F1-Cockpit einsteigen, die in den letzten 24 Monaten keinen Grand Prix bestritten haben oder nicht mehr als vier Tage in einem Formel 1-Rennwagen getestet haben.

Mit diesen vier zusätzlichen Testtagen wird den Teams die Möglichkeit gegeben, junge Fahrer auf ihre GP-Tauglichkeit zu testen. Gleichzeitig wird sichergestellt, das permanente Testfahrer diese Zusatztage nicht als Performance-Tests missbrauchen. Das gemeinsame Votum stieß nur bei McLaren-Mercedes auf Widerspruch: Teamchef Ron Dennis schlug vor, sämtliche Tests während der Saison komplett zu verbieten. Der Schachzug wurde schnell als kluge politische Finte entlarvt: McLaren verfügt über die mit Abstand beste Simulatortechnik aller Formel 1-Teams. Ein Testverbot würde also primär McLaren nützen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden