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Neue Regeln

GP mit Pause

Foto: dpa

Die jüngste Unfallserie hat den Weltverband FIA aufgeweckt. Um den Streckenposten genug Zeit zu geben, die Rennstrecke von Trümmerteilen zu säubern, soll ab 2005 die Safety-Car-Prozedur modifiziert werden.

15.09.2004

Liegen nach einem Unfall Wrackteile auf der Fahrbahn, wird das Safety-Car zunächst das Feld einsammeln und dann auf der Zielgeraden parken. Und zwar so lange, bis die Strecke vollständig gereinigt ist. Die Teams haben in der Pause die Möglichkeit, die Reifen auf Beschädigungen zu untersuchen. Nachtanken ist verboten: das Wechseln der Reifen soll nur dann erlaubt sein, wenn nachgewiesen werden kann, dass ein Schaden vorliegt. Nach den Aufräumarbeiten wird das Rennen eine Runde lang hinter dem Safety-Car fortgesetzt und bei der nächsten Zieldurchfahrt freigegeben.

Qualifying: Zurück zu alten Zöpfen

Auch der langatmige Qualifikationsmodus mit zwei Einzelzeitfahrten am Stück soll reformiert werden. Es gibt Pläne, dass die Formel 1 zu dem System von 2003 zurückkehrt. Das erste Einzelzeitfahren findet am Freitag in umgekehrter Reihenfolge zum Resultat des letzten Grand Prix statt. Benzinmenge und Abstimmung sind freigestellt. Davor gibt es zwei freie Trainingssitzungen von 10.00 bis 11.00 Uhr und 11.30 bis 12.30 Uhr. Die Teams auf den WM-Plätzen fünf bis zehn dürfen einen dritten Fahrer einsetzen. Am Samstag müssen sich die Fahrer einzeln mit Autos im Renntrimm qualifizieren. Das ergebnis des Freitagstrainings bestimmt die Reihenfolge. Der Letzte startet zuerst, der Erste zuletzt. Tanken und Abstimmungsänderungen sind zwischen Qualifikation und Rennen weiterhin verboten.

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