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Formel 1: Mark Webber zur neuen Strecke in Bahrain

"Das will einfach nicht aufhören"

Mark Webber Foto: Red Bull 46 Bilder

Die meisten Fahrer kennen den neuen Streckenteil von Bahrain nur aus dem Simulator. Acht Kurven verteilen sich auf 887 Meter. Einhelliger Kommentar der Piloten: Einfach zu langsam. Streckendesigner Hermann Tilke lässt die Kritik nicht gelten.

10.03.2010

Die Strecke von Sakhir am Südzipfel der Insel von Bahrain ist mit 6.299 Meter mittlerweile die zweitlängste im GP-Kalender nach Spa-Francorchamps (7.004 Meter). Von der Rundenzeit her könnte es sogar die längste werden. "Wir sind bis jetzt Runden von 1.35 Minuten gefahren", rechnet Sebastian Vettel vor. "Jetzt kommen noch mal mindestens 15 Sekunden dazu. Damit wäre eine Runde in Sakhir um fünf Sekunden länger als die in Spa."

Ewiges Geschlängel in Bahrain

Die meisten Fahrer kennen den neuen Streckenteil von Sakhir nur aus dem Simulator. Fernando Alonso radelte den Kurs in der prallen Mittagssonne mit dem Drahtesel ab. Heikki Kovalainen war zu Fuß unterwegs. Mark Webber stöhnt: "Lauter enge Kurven. Das hört ja nie auf. Du denkst, du bist ewig in diesem Geschlängel."

Sebastian Vettel sitzt vor dem Red Bull-Pavillon, als Streckenarchitekt Hermann Tilke vorbeischaut. "Was habt ihr denn da gebaut?", scherzt Vettel. Tilke gibt zurück: "Diese Schleife gibt es schon seit vier Jahren. Sie wurde für Langstreckenrennen angelegt, um mehr Autos unterzubringen. Ich bin sie selbst schon gefahren." Und wie war's, will Vettel wissen. "Nicht so toll, aber nur weil ich die Kurven nicht richtig getroffen habe", gibt Hobby-Rennfahrer Tilke zurück.

Schnelle Kurven wären besser

Besonders der schnelle Rechtsbogen über eine Kuppe, der dann in eine enge S-Kurve mündet, hat es in sich. Wer da die Linie nicht exakt erwischt, verliert Zeit. Kovalainen bestätigt: "Die Rechtskurve ist die einzige schnelle Ecke. Dann wird es ziemlich eng." Webber fügt hinzu: "Alles Stop and Go. Du beschleunigst, bremst, lenkst ein, beschleunigst, bremst, lenkst ein,..."

Die große Lust auf die neue Herausforderung steht ihm nicht gerade ins Gesicht geschrieben. Vettel kennt die Zusatzpassage nur vom Hörensagen und vom Simulator. "Mir wären ein paar schnelle Kurven lieber gewesen", zieht er nach den Berichten der Augenzeugen Bilanz. Sebastien Buemi will sich der Kritik der Kollegen nicht anschließen. "Mir ist es egal, Hauptsache ich fahre schnell. Aber auf der längeren Runde kannst Du natürlich noch mehr Fehler machen. Bei den engen Abständen wird das interessant."

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