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Neue Teile für Hülkenberg

"Mein Ziel sind 100 Punkte"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 19. Juni 2014 Foto: xpb 155 Bilder

Nico Hülkenberg hat in sieben Rennen 57 Punkte gesammelt. Mehr als vor der Saison erwartet. Jetzt hat er sich ein Saisonziel gesetzt: "Ich will die 100-Punkte-Marke knacken." Force India spendiert dafür seinen Fahrern beim GP Österreich ein Aerodynamik-Upgrade.

19.06.2014 Michael Schmidt

Nico Hülkenberg zählt zu den drei Fahrern, die in jedem Rennen gepunktet haben. Wie Nico Rosberg und Fernando Alonso. In sieben Rennen hat der Rheinländer 57 Punkte gesammelt. 6 Zähler mehr als in der gesamten letzten Saison und nur noch 6 Punkte weg von seinem persönlichen Rekord 2012. Hülkenberg hat sich bereits ein Saisonziel gesetzt: "Mein Ziel sind 100 Punkte".

Warum so bescheiden, wenn er doch schon mehr als die Hälfte davon in etwas mehr als einem Drittel der Saison geschafft hat? Warum nicht 150 Punkte? "So voll will ich den Mund nicht nehmen. Wenn es dann 150 werden, habe ich nichts dagegen. Aber 100 ist eine schöne runde Zahl. Und ich wäre das erste Mal dreistellig."

Viele neue Aero-Teile für den Force India

Der WM-Sechste kann sich solche Aussagen zutrauen. Nach sieben Rennen bekommt man ein Gefühl dafür, was das eigene Team und die anderen können. Force India hat mit dem VJM07 eine gute Basis gelegt. Der fehlt nur noch etwas Abtrieb. Der soll jetzt in drei Portionen kommen. Der erste Schritt schon beim GP Österreich.

Neu sind die Frontflügelendplatten, die Frontflügelhalter, die Leitbleche unter dem Chassis, der Bügelflügel auf den Seitenkästen, die Rückspiegel und die vorderen Bremsbelüftungen. Manche Lösung kommt einem bekannt vor. Typisch Force India. Die Ingenieure unter Andy Green haben ein gutes Händchen, bei der Konkurrenz die richtigen Sachen zu kopieren. Das macht sie so effizient.

Reifenexperten als Joker im Team

Und dann hat dieser Force India noch einen Joker in der Hinterhand. Er kann bei den Rennen, die kritisch für den Reifen sind, mit einem Stop weniger auskommen als die Konkurrenz. So wie in Montreal "Es lässt sich noch nicht sagen, ob das ein Trend wird. Aber es hat schon ein paar Mal funktioniert", blickt Hülkenberg zurück, der am Red Bull-Ring übrigens noch nie ein Rennen gefahren ist.

Und wie erklärt er den Widerspruch, dass wenig Abtrieb und Reifenschonen zusammengeht? "Wir können das, weil wir ein paar Leute im Team haben, die die Reifen gut verstehen." Einer davon ist ein früherer Bridgestone-Ingenieur. Und der hat schon im letzten Jahr gezeigt, was er draufhat. Der Force India ging mit den heiklen Pirelli-Sohlen in der ersten Hälfte der Vorsaison schonender um als alle anderen Autos.

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