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Neuer Ärger für McLaren

Foto: McLaren F1 5 Bilder

Die schlechten Nachrichten für McLaren-Mercedes reißen nicht ab. Zuerst kündigt der Weltverband an, dass es neues Beweismaterial in der Spionageaffäre gibt, und jetzt gibt es auch noch Ärger wegen einer Änderung am Getriebegehäuse des McLaren MP4-22.

06.09.2007 Michael Schmidt

McLaren setzte beim GP Ungarn ein leichteres Getriebegehäuse ein und meldete diese Änderung bei der FIA an. Der Einsatz eines neuen Gehäuses setzt nicht automatisch einen neuen Crashtest voraus. Wenn das Team den Regelhütern anhand von Daten klarmachen kann, dass das neue Gehäuse die gleichen Steifigkeitswerte hat wie das alte, dann reicht das aus.

Kurzfristiger Gehäusetausch

Da die FIA auf die Information von McLaren keine Antwort gab, ging der Rennstall davon aus, dass alles in Ordnung ist. Erst nach dem GP Ungarn bat der Weltverband McLaren um einen Crashtest. McLaren bestand den Crashtest mit dem Heck voran am 30. August. Da man in Woking aber unsicher geworden war, wechselte McLaren für das Rennen in Istanbul wieder auf das alte Gehäuse zurück.

Aus terminlichen Gründen war es nicht möglich, einen Crashtest vor dem GP Türkei durchzuführen. In Monza überraschte die FIA den WM-Spitzenreiter mit der Nachricht, dass sich die Rennkommissare über den Einsatz eines nicht homologierten Getriebegehäuses in Budapest zusammensetzen würden. Am Donnerstagnachmittag mussten McLaren-Technikchef Paddy Lowe und Teammanager Dave Ryan Rapport erstatten. 

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