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Neuer Ferrari-Teamchef

Maurizio Arrivabene ersetzt Marco Mattiacci

Maurizio Arrivabene - Ferrari - GP Abu Dhabi - 2014 Foto: xpb 54 Bilder

Nach gut 7 Monaten im Amt muss Marco Mattiacci den Chefsessel im Ferrari Formel 1-Team räumen. Der neue starke Mann in Maranello heißt Maurizio Arrivabene.

24.11.2014 Tobias Grüner

Der Umbruch bei Ferrari geht weiter. Nach den Abgängen von Präsident Luca di Montezemolo und dem Abschied von Fernando Alonso ist nun auch Teamchef Marco Mattiacci seinen Job los. Der ehemalige Ferrari Nordamerika-Chef hatte den Posten im Formel 1-Team erst Mitte April angetreten. Gut 7 Monate später muss sich der Italiener nach anhaltender Erfolglosigkeit einen neuen Job suchen.

Ein Ersatzmann ist auch schon gefunden. Der ehemalige Philip Morris-Manager Maurizio Arrivabene ist ab sofort der neue Boss von Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen und den 900 Mitarbeitern der Scuderia in Maranello. Arrivabene hat in seiner Aufgabe als Sponsor-Vertreter schon etwas Stallgeruch gesammelt. Fraglich ist aber, ob der ehemalige Marketing-Mann - vor allem in technischen Dingen - wirklich mehr vom täglichen Renngeschäft versteht als sein Vorgänger.

Maurizio Arrivabene bringt sportpolitisches Know-How

In der Ferrari-Konzernspitze scheint man von der Qualifikation Arrivabenes überzeugt: "Wir haben uns dafür entschieden, Maurizio Arrivabene zu verpflichten, weil wir in dieser bedeutenden Zeit für die Scuderia und für die Formel 1 eine Person mir einem grundlegenden Verständnis nicht nur für Ferrari sondern auch für die Steuerungsmechanismen und die Bedürfnisse des Sports brauchen", so Aufsichtsrat Sergio Marchionne.

"Maurizio hat einmalige Kenntnisse: er ist seit Jahren nahe an der Scuderia dran. Als ein Mitglied der Formel 1-Kommission kennt er sich auch mit den Herausforderungen aus, vor denen der Sport steht. Er ist ständig bestrebt innovative Ideen für die Wiederbelebung der Formel 1 beizusteuern. Seine Manager-Qualitäten in einem komplexen und streng regulierten Markt sind auch sehr wichtig und werden ihm dabei helfen, das Team zu führen und zu motivieren. Ich freue mich darüber, dass ich ihn als Leiter für unsere Rennsport-Aktivitäten verpflichten konnte."

Arrivabene wollte ursprünglich auch die ehemaligen Ferrari-Teammitglieder Ross Brawn und Aldo Costa zur Rückkehr überreden. Doch das scheint bis jetzt noch nicht gelungen. Brawn hatte schon in seiner Zeit als Teamchef bei Mercedes schlechte Erfahrungen mit einer Doppelspitze gemacht und mehrfach angedeutet, dass eine Rückkehr in die Formel 1 nur in Frage kommt, wenn er bei einem Team alleine das Sagen hat.

Mattiacci verlässt Ferrari

Arrivabenes Vorgänger Mattiacci scheint Ferrari nach dem kurzen Intermezzo als Teamchef übrigens komplett zu verlassen. Nach Gerüchten am vergangenen Rennwochenende in Abu Dhabi hatte es noch gehießen, er würde eine andere Rolle innerhalb der Firma übernehmen. "Wir danken ihm für seine Leistungen für Ferrari in den vergangenen 15 Jahren und wünschen ihm für seine weiteren Unterfangen alles Gute", so Marchionne.

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