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Neuer Honda-Motor

Hybrid-Power für ganze Runde

Fernando Alonso - McLaren - Barcelona - Formel 1-Test - 1. März 2016 Foto: sutton-images.com 19 Bilder

Honda hat in der zweiten Testwoche von Barcelona erstmals die neue Motoren-Spezifikation eingebaut, mit der McLaren in die Saison starten will. Laut Teamchef Eric Boullier war der Fortschritt sofort spürbar.

02.03.2016 Tobias Grüner

McLaren macht mobil. Zur zweiten Testwoche präsentierte sich der MP4-31 in vielen Details verändert. Die Briten haben ein aggressives Aero-Programm gestartet. Am Mittwoch gab es einen neuen Heckflügel. Zum Ende der Woche sollen ein neuer Unterboden, ein neuer Frontflügel und modifizierte Bremshutzen folgen.

Die größte Neuerung steckte allerdings im Heck des Autos. Schon an der geänderten Form der Seitenkästen war äußerlich zu erkennen, dass unter der Haube etwas verändert wurde. Honda hatte am Dienstag erstmals den neuen Motor einbauen lassen, der auch beim Saisonstart in Melbourne eingesetzt werden soll.

Neuer Honda-Motor, neue Aerodynamik

"Wir haben direkt einen klaren Fortschritt festgestellt", freute sich Eric Boullier. "Noch haben wir das ganze Potenzial aber nicht ausgeschöpft. Mit jedem Kilometer lernen wir dazu. Da sollte noch deutlich mehr gehen." Eine neue Anordnung der Antriebselemente führte zu einer veränderten Aerodynamik. Das Heck baut um den Auspuff nicht mehr so schlank, dafür sind die Seitenkästen stärker unterschnitten.

Einige Beobachter mutmaßten beim Blick auf das verbreiterte Hinterteil, dass die Honda-Updates auf Kosten der aerodynamischen Effizienz gegangen sind. Dem widersprach Eric Boullier: "Wir haben Honda keine Vorgaben gemacht. Und wir mussten auch keine Kompromisse eingehen."

Nach wie vor werde nach der sogenannten Size-Zero-Philosophie konstruiert, bei der kein Millimeter Platz unter der Haube verschenkt wird. "Von außen mag das Auto vielleicht normal wirken, aber innen haben wir einige extreme Lösungen gefunden", so Boullier.

Nach Information des McLaren-Chefs habe sich auch Fernando Alonso nach dem ersten Testtag zufrieden über den Fortschritt geäußert. "Und er wird noch zufriedener sein, wenn er am Donnerstag noch einmal einsteigt und wir die Mappings angepasst haben. Wir lernen mit jedem Kilometer dazu"

Hybrid-Schwäche soll behoben sein

Mit dem neuen Honda-Paket sollen die Schwächen des Vorgängermodells ausgemerzt worden sein. Den Piloten ging in der Vorsaison regelmäßig am Ende einer Runde und auf sehr langen Geraden die Elektro-Power aus. "Das haben wir abgestellt. Wir sind jetzt auf dem Stand, den unsere Konkurrenten im Vorjahr hatten. Natürlich haben die anderen inzwischen noch einmal weiterentwickelt", so Boullier.

Generell sei man bei McLaren aber zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Honda: "Alles läuft viel reibungsloser. Im Vergleich zu den Tests vor einem Jahr ist es wie Tag und Nacht. Wir können jetzt schon am Setup arbeiten und das Auto ans Limit bringen." Eine Prognose, wo McLaren im Konkurrenzumfeld steht, wollte Boullier allerdings noch nicht wagen.

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