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Neuer Red Bull-Vertrag

Sebastian Vettel verlängert bis 2015

Sebastian Vettel Red Bull 2013 Foto: Red Bull 71 Bilder

Sebastian Vettel bleibt noch mindestens bis 2015 bei Red Bull. Wie der Rennstall am Dienstag (11.6.2013) offiziell mitteilte, wurde der Vertrag mit dem Weltmeister vorzeitig verlängert.

11.06.2013 Tobias Grüner

Red Bull schafft klare Verhältnisse und beendet vorerst alle Wechselgerüchte zur Person Sebastian Vettel. In einer kurzen Pressemitteilung erklärte der Rennstall aus Milton Keynes knapp: "Red Bull freut sich bestätigen zu können, dass Weltmeister Sebastian Vettel seinen mehrjährigen Vertrag mit dem Team bis Ende 2015 verlängert hat."

Vettel verlängert mit Red Bull

Der Heppenheimer fährt bereits sein 2009 für das Team des österreichischen Brauseherstellers. Gemeinsam konnte man eine beispiellose Erfolgsgeschichte schreiben. Im Alter von erst 25 Jahren kommt Vettel bereits auf 29 Siege, 51 Podiumsplätze und 39 Pole Positions. Den letzten Erfolg konnte der dreifache Champion gerade erst am Wochenende in Montreal feiern.

Mit der Verlängerung bei Red Bull erteilte Vettel der Konkurrenz gleichzeitig eine Absage. Vor allem Ferrari und Mercedes wird ein Interesse an den Diensten des Deutschen nachgesagt. Die Wechselgerüchte werden nun vorerst verstummen. Bei einem Fahrer vom Kaliber eines Sebastian Vettel werden sie aber sicher schneller wieder auftauchen, als es ihm selbst lieb ist.

Fernando Alonsos Vertrag bei Ferrari läuft noch bis 2016. Lewis Hamilton ist noch bis 2015 an Mercedes gebunden. Es ist unwahrscheinlich, dass Vettel zusammen mit einem der Platzhirsche in einem Team fahren will. Die vorzeitige Vertragsverlängerung um ein Jahr kommt somit nicht überraschend. Bei Red Bull ist Vettel die unangefochtene Nummer 1, wie man zuletzt in der Stallregie-Affäre von Malaysia erkennen konnte.

Vertragsverlängerung nicht ohne Risiko

Allerdings ist die langfristige Bindung nicht ohne Risiko. Keiner weiß, wie sich das Kräfteverhältnis mit der großen Regelreform und der neuen Motorengeneration 2014 entwickeln wird. Sollte Red Bull mit dem Infiniti-Renault-Paket gegen die Mercedes- oder Ferrari-Konkurrenz plötzlich ins Hintertreffen geraten, nimmt sich der erfolgsverwöhnte Hesse mit dem neuen Vertrag die Option, kurzfristig das Team zu wechseln. Ob es vorzeitige Ausstiegsklauseln gibt, ist nicht bekannt.

In unserer Bildergalerie zeigen wir noch einmal Sebastian Vettels Stationen auf dem Weg zum dreifachen Formel 1-Weltmeister.

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