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Neuer Renault-Motor für Ricciardo

"Vielleicht bringt es mehr Klarheit"

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Mexiko - 30. Oktober 2015 Foto: Wilhelm 38 Bilder

Daniel Ricciardo wird beim GP Brasilien mit einer neuen Ausbaustufe des Renault-Motors antreten. Man verspricht sich davon eine Verbesserung um ein bis zwei Zehntel – und vielleicht mehr Klarheit für die Zukunft.

12.11.2015 Bianca Leppert

Die Freude bei Daniel Ricciardo hält sich in Grenzen. Der Australier darf beim vorletzten Rennen der Saison eine neue Ausbaustufe des Renault-Motors fahren - allerdings nur einen Teil davon. Die neue Version war bereits für den GP USA und Mexiko vorbereitet. Doch im Regen von Austin wäre der Erkenntnisgewinn gering gewesen, in Mexiko sprach die Höhe dagegen. In Brasilien soll der neue Motor, für den nur 7 statt der ursprünglich geplanten 11 Token verbraucht wurden, nun sein Debüt feiern. Es kommt allerdings nur eine modifizierte ICE-Einheit zum Einsatz, der Turbolader ist noch nicht bereit für den Renneinsatz.

Verhaltene Erwartungen bei Ricciardo

"Natürlich bin ich neugierig", sagt Ricciardo. "Aber die Hoffnungen sind nicht riesig. Es soll ein bis zwei Zehntel bringen. Und wenn sie das sagen, ist es meist etwas mehr als ein Zehntel. Es geht um die Fahrbarkeit, das kommt uns vielleicht beim Reifenverschleiß entgegen."

Allerdings muss der immer gut gelaunte Red Bull-Pilot für das Experiment auch eine Rückversetzung um mindestens zehn Plätze in der Startaufstellung hinnehmen - je nachdem welche Komponenten noch getauscht werden müssen. "Zehn Plätze sind natürlich viel. Aber das ist keine Strecke, auf der wir ein Podium erwarten würden. Wir haben nicht so viel zu verlieren. Bei Red Bull wollen alle wissen, wo es hingeht. Wir haben noch nicht entschieden, was wir nächstes Jahr machen. Wenn es positiv läuft, bringt uns das vielleicht mehr Klarheit."

Nachdem die Ehe zwischen Red Bull und Renault eigentlich geschieden war, spricht immer mehr dafür, dass die Partnerschaft doch noch verlängert werden könnte. Die endgültige Entscheidung bei der Suche nach einem Motorenpartner wurde immer weiter nach hinten vertagt.

Ricciardo wünscht sich Mercedes-Motor

Das Verhältnis zwischen den Franzosen und dem Team ist angespannt. "Ich sage ihnen schon 'Hi'", witzelt Ricciardo. "Ich versuche ruhig zu bleiben und mich auf meine Dinge zu konzentrieren. Ich kann das beiseiteschieben. Mich beeinflusst das nicht in meiner Arbeit. Ich bin immer noch motiviert." Klingt ziemlich lässig. Aber hat Ricciardo keinen Wunsch für nächstes Jahr? "Natürlich habe ich darüber nachgedacht. Und ich habe mir gedacht, wie schön es wäre, wenn es so bleibt wie dieses Jahr und nächstes Jahr einen Mercedes-Motor im Rücken zu haben."

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