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Neuer Toro Rosso STR9

Red Bull-Junior mit Schnorchel-Nase

Toro Rosso - STR9 - Präsentation - Jerez - 27. Januar 2014 Foto: Baldauf / SB-Medien 36 Bilder

Toro Rosso hat am Montagabend (27.01.2014) seinen Renner für die kommende Formel 1-Saison präsentiert. Der STR9 trägt wie die anderen bisher vorgestellten Autos eine ungewöhnliche Nase.

27.01.2014 Andreas Haupt

Toro Rosso hat sein neues Auto auf konventionelle Art und Weise vorgestellt. Der Wagen – getauft auf den Namen STR9 – wurde am Abend vor den Testfahrten in Jerez de la Frontera in der Boxengasse enthüllt. Und nicht wie bei Lotus, Ferrari, Sauber oder Williams nur im Internet.

Toro Rosso-Nase sticht hervor

Dementsprechend groß war auch der Andrang der Journalisten und Fotografen. "Wir haben in den letzten Wochen täglich bis zwei oder drei Uhr nachts gearbeitet, um alles für die Präsentation hinzubekommen", erklärte Teamchef Franz Tost. "Ich hoffe, dass das Interesse an uns während der Saison genauso groß sein wird. Das würde bedeuten, dass wir einen guten Job gemacht haben und unser Auto funktioniert".

Um kurz nach 17:30 Uhr Ortszeit zogen Jéan-Eric Vergne und Neuzugang Daniil Kvyat das rote Tuch ab, das den STR 9 zuvor umhüllt hatte. Ganz reibungslos klappte das jedoch nicht. Die Abdeckung verhakte sich für einen Moment an der Nasenspitze, ehe Vergne gefühlvoll nachhalf.

Toro Rosso STR9 mit Renault-Motor

Die Nase ist zugleich das markanteste Detail am Toro Rosso für die F1-Saison 2014. Sie ähnelt einem Schnorchel. Ansonsten sorgte auch das Heck für Aufsehen. Das Heckleitwerk wurde nicht wie etwa bei Ferrari an zwei zentralen Stelzen über dem Diffusor befestigt, sondern an den beiden Endplatten, die direkt mit dem Unterboden verbunden sind. Ebenfalls konnten die Ingenieure eine Art Monkey-Seat in der Mitte des Hecks oberhalb des Diffusors, der noch abgedeckt war, anbringen. "Wir haben noch nie so früh damit angefangen, am Design eines Autos zu arbeiten", erklärte Tost.

Eine wichtige Neuheit im Vergleich zum Vorjahr befindet sich unter der Verkleidung des STR9. Statt auf Ferrari-Power setzt Toro Rosso künftig auf ein Renault-Herz – wie das auch der große Bruder Red Bull tut.

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