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Neues Saisonziel

Ferrari will Platz drei in der Markenwertung

Felipe Massa & Rubens Barrichello Foto: Daniel Reinhard 60 Bilder

Ferrari hat sein Saisonziel umformuliert. Der Titelverteidiger will in diesem Jahr zumindest noch Platz drei im Konstrukteurspokal erreichen. Dazu müsste man Toyota überholen. Teamchef Stefano Domenicali sagte am Nürburgring: "Wir sind auf einem guten Weg."

13.07.2009 Michael Schmidt

Ferrari ist bescheiden geworden. Felipe Massa brachte die Scuderia zum zweiten Mal nach Kimi Räikkönens dritten Platz in Monte Carlo auf das Podest. Im Augenblick liegt Ferrari mit 1,5 Punkten Rückstand auf Toyota auf Rang vier im Konstrukteurspokal. Teamchef Stefano Domenicali bestätigte das neue Saisonziel: "Wir wollen Dritter in der WM werden, und das heutige Resultat hat uns einen Schritt näher dorthin gebracht."

Toyota ging am Nürburgring leer aus. Die dritte Kraft der ersten Saisonhälfte schwächelte in den letzten Rennen. Vom Speed her haben McLaren-Mercedes, Renault, Williams, ja selbst Force India die Truppe aus Köln überholt. Wäre Kimi Räikkönen nicht mit einem Leck im Wasserkühler ausgeschieden, wäre Ferrari vermutlich schon am Nürburgring an Toyota vorbeigezogen. Der Finne lag klar auf Punktekurs.

Ferrari-Schwäche Qualifikation

Ferrari bezahlte wieder einmal für seine schwache Trainingsleistung. Von den Startplätzen acht und neun aus kann man keine Bäume ausreißen. Ein guter Start und eine kluge Strategie brachten Felipe Massa bis auf Platz drei nach vorne. "Im Rennen stimmte auch das Tempo", lobte der Brasilianer, der erstmals seit dem WM-Finale 2008 in Brasilien wieder ein bisschen am Champagner riechen durfte.

"Stück für Stück werden wir besser. Warum es im Training nicht so klappt, müssen wir untersuchen. Es ist aber nicht so, dass wir im Rennen so dramatisch viel schneller wären. Hier spielt auch die Strategie eine Rolle, und da haben wir es bei den letzten beiden Rennen optimal getroffen." Kleiner Kritikpunkt: "Hätten wir den ersten Boxenstopp etwas vorgezogen, hätte ich vielleicht sogar Vettel in Schach halten können. Die weichen Reifen sind am Ende des ersten Turns ziemlich stark eingebrochen."

McLaren, Renault und Williams drängen von hinten

Ferrari muss jedoch aufpassen. McLaren, Renault und Williams haben ihr Entwicklungstempo verschärft. Vom Speed lagen alle drei vor den roten Autos. Hamilton konnte aus seinem fünften Startplatz kein Kapital schlagen, weil ihm Mark Webber in der Startphase den rechten Hinterreifen aufschlitzte. Fernando Alonso hing zu lange im Verkehr fest, aber der Spanier fuhr die mit Abstand schnellste Rundenzeit.

Nico Rosberg musste ständig mit zehn Kilogramm mehr Sprit als notwendig fahren, weil es ein Problem mit der Benzinversorgung gab. "Unter normalen Umständen wäre ich schneller als die Ferrari gewesen", sagte Rosberg. Das Glück für Ferrari ist, dass ihre Verfolger von den Punkten her schon weit zurückliegen. Williams und Renault sind zudem Einmannteams. Deshalb könnte aus dem WM-Ziel von Ferrari Wirklichkeit werden.

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