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Nick Heidfeld

"Aus dem Stand ist die Brawn-Zeit gut"

Nick Heidfeld Foto: dpa 35 Bilder

Obwohl noch immer etwas Unklarheit über das genaue Kräfteverhältnis besteht, zeigte sich Nick Heidfeld mit der Saisonvorbereitung von BMW-Sauber zufrieden. Respekt zollte der Mönchengladbacher dem neuen Brawn GP-Team.

10.03.2009 Michael Schmidt

Mit Testfahrten ist es so ein Kreuz. Was ist sie wert, die Montags-Bestzeit von Nick Heidfeld in Barcelona? Heidfeld weiß es selbst nicht: "Wir wissen, was wir tun, aber wir wissen nicht, was die anderen treiben." Ein Rest Ungewissheit bleibt immer. Wieviel mehr Benzin war bei Räikkönen und Trulli an Bord? War die Zeit von Jenson Button im neuen Brawn GP echt oder war es nur Show? Steht McLaren wirklich am Ende des Feldes?

Rennfahrer sind auf ihre innersten Gefühle angewiesen. Und tief in ihm drin, da sieht Nick Heidfeld eine starke Saison für BMW und sich am Horizont: "Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Arbeit geleistet haben. Es war richtig, im Dezember mit einem Interimsauto getestet zu haben. Dieses Plus an Testzeit zahlt sich jetzt aus." Die Bestzeit sagt immerhin eines: "Wäre das Auto eine totale Gurke, wäre diese Zeit nicht möglich gewesen."

Berechtigte Titelhoffnungen

Vor vier Jahren war BMW mit dem Ziel angetreten, ab 2009 um den WM-Titel mitfahren zu können. Laut Heidfeld spricht im Augenblick nichts dagegen: "Ich bin guter Hoffnung, dass wir diese Zielvorgabe einhalten. Auch wenn  die anderen theoretisch mit viel mehr Benzin im Tank herumgefahren sein könnten als wir." Davon geht der 31-jährige Mönchengladbacher aber nicht aus.

Auf Ferrari wird man wie jedes Jahr aufpassen müssen: "Die sind stark." Toyota habe sich stark verbessert, dazu der Red Bull, "und wenn die schnell sind, ist es der neue Toro Rosso logischerweise auch." McLaren sei noch eine Unbekannte. "Da wo sie jetzt stehen, gehören sie nicht hin. Selbst wenn sie jetzt noch Probleme haben sollten, werden sie aufholen." Brawn GP hat laut Heidfeld für den ersten Testtag Erstaunliches geleistet: "Egal, wie die Zeit zustande kam. Einfach so aus dem Stand ist sie gut."

Mehr als die Hälfte ohne KERS am Start

BMW ist der größte Verfechter von KERS im Feld, doch im Team wissen sie selbst noch nicht so genau, ob sie mit dem System in Melbourne fahren oder nicht. Zu wichtig ist die Frage, ob man für die optimale Nutzung der Reifen nicht den maximalen Ballast braucht. Heidfeld schätzt: "In Melbourne wird ein bisschen mehr als die Hälfte der Autos ohne KERS fahren."

Sorgen macht ihm 19 Tage vor Saisonbeginn nur noch eines: Der BMW F1.09 ist noch nicht kugelsicher. "Wir haben viele kleine Defekte, immer etwas Anderes, auch nichts Dramatisches, aber genug, um bei einem Grand Prix auszufallen. Bei nur noch drei Testtagen vor dem ersten Rennen nervt das ein bisschen."

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