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Nick Heidfeld

"Bin auch 2010 in der Formel 1"

Nick Heidfeld Foto: dpa 104 Bilder

Auch nach dem angekündigten Rückzug von BMW-Sauber ist sich Nick Heidfeld sicher, in der kommenden Saison weiter Formel 1 zu fahren. Bei welchem Team er dann angestellt ist, konnte er aber noch nicht sagen.

20.08.2009 Tobias Grüner

Zwei Wochen hat Nick Heidfeld Zeit gehabt, über den Rücktritt seines Arbeitgebers nachzudenken. "Mittlerweile habe ich es sacken lassen und verarbeitet", erklärt der BMW-Sauber-Pilot. Allerdings wurde auch von den Fahrern die Entscheidung nicht erwartet: "Es war schon eine große Überraschung. Nach dem Rücktritt von Honda hat man besonders auf so etwas geachtet. Aber wir Fahrer haben immer positives Feedback bekommen."

Gespräche mit mehreren Teams

Nun gilt es für den 163-fachen Grand Prix Teilnehmer darum, sich auf die Zukunft zu konzentrieren. "Ich war schon vor der Entscheidung von BMW mit anderen Teams in Gesprächen. Die haben sich jetzt natürlich noch intensiviert", erklärte der 32-jährige Mönchengladbacher vor dem Grand Prix von Europa in Valencia. Um seine Zukunft mache er sich aber keine Sorgen. Nach eigener Aussage verlaufen die Verhandlungen über seine Zukunft sehr erfolgversprechend: "Die Gespräche laufen so gut, dass ich mir sicher bin, in der kommenden Saison in der Formel 1 zu fahren."

Dabei will Heidfeld nichts überstürzen. Hektik ist nicht angesagt. Eine Deadline hat sich der BMW-Pilot auch nicht gesetzt. "Jetzt geht es nicht darum die schnellste Entscheidung zu treffen, sondern die richtige. Ich will natürlich ein möglichst gutes Auto für die nächste Saison." Präferenzen hat Heidfeld noch nicht. Aus sentimentalen Gründen wolle er nicht bei seinem alten Team bleiben. "Aber für die vielen Mitarbeiter würde ich mir schon wünschen, dass es hier weiter geht. Das wäre sonst sehr schade."

Sechs Jahre Zeit zum Titel

Obwohl die Zukunft Heidfelds nun in den Sternen steht, will er noch immer an seinen Zielen festhalten. Mit 32 Jahren zählt er sich noch längst nicht zum alten Eisen. "Es stimmt, dass ich einer der älteren Fahrer im Feld bin. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass man auch mit 38 Jahren noch gute Leistung bringen kann. Also habe ich noch sechs Jahre Zeit um Weltmeister zu werden."

Auch diese Saison hat der Routinier noch längst nicht abgeschrieben. "Es sieht immer schlecht aus, wenn man in einem Tief aufhört. Deshalb versuchen wir alles, um wieder an die Spitze zu kommen." In Valencia präsentiert das Team ein neues Leichtgewichtchassis, einen neuen Unterboden und modifizierte Seitenkästen. Für Singapur ist schon das nächste große Paket in Planung. "Ganz an die Spitze werden wir es sicher nicht mehr schaffen. Aber einen Sprung nach vorne sollte es schon geben."

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