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Formel 1: Nick Heidfeld wird Schumacher-Ersatz

Heidfeld ist Reservepilot bei Mercedes GP

Nick Heidfeld und Norbert Haug Foto: dpa 14 Bilder

Nach langem Hin und Her ist es jetzt amtlich. Nick Heidfeld wird Reservepilot bei Mercedes GP. Der 32-Jährige unterschrieb einen Vertrag bei den Silberpfeilen und macht neben Michael Schumacher und Nico Rosberg das deutsche Nationalteam perfekt.

04.02.2010 Michael Schmidt

Die Nachricht ist nicht neu. Seit Weihnachten wird Nick Heidfeld als dritter Fahrer neben Michael Schumacher und Nico Rosberg bei Mercedes GP gehandelt. Doch erst seit dem 4.Februar ist der Vertrag unter Dach und Fach.

"Natürlich wäre mir ein Platz als aktiver Fahrer lieber gewesen, aber ich bin stolz, zum Silberpfeil-Team zu gehören", erklärte Heidfeld in der offiziellen Bekanntgabe des Teams. "Ich habe erlebt, wie engagiert jeder im Team ist und mir geht es genauso. Ich werde Michael und Nico nach Kräften unterstützen."

Kaum Einsatzmöglichkeiten für Heidfeld

Die Besetzung des Reservefahrers hatte für den Rennstall nicht Priorität. Deshalb verzögerte sich die Vollzugsmeldung Woche für Woche. Heidfeld wird das Team bei allen Testfahrten und Grand Prix begleiten und auch an den technischen Besprechungen teilnehmen, um am Ball zu bleiben. Sein Dienstantritt soll schon kommende Woche bei den Testfahrten in Jerez (10.-13.Februar) erfolgen.

Teamchef Ross Brawn äußerte sich zufrieden über seinen dritten deutschen Piloten im Team: "Einen Fahrer vom Kaliber und mit der Erfahrung von Nick Heidfeld als Ersatz- und Testfahrer für 2010 im Team zu haben, ist eine große Freude für uns. Ich bin sicher, dass er zur Entwicklung unseres MGP W01 einen Beitrag leisten wird."

Wegen der auf 15 Tage limitierten Testfahrten wird Heidfeld aber wohl kaum zum Einsatz kommen. Schumacher und Rosberg brauchen jeden Kilometer. Theoretisch könnte Heidfeld bei den Freitagstrainings fahren, doch auch das ist eher unwahrscheinlich, weil die Stammpiloten die Abstimmungsarbeiten am Auto lieber selbst durchführen. Das Reglement erlaubt jedoch einen Einsatz des dritten Fahrers am Freitag. Force India wird Paul di Resta ans Steuer lassen, Lotus Fairuz Fauzy.

Heidfeld mit Pech im Transferkarussell

Nick Heidfeld fiel als einziger der erfahrenen Formel 1-Piloten aus dem Vorjahr durch den Rost. Der ehemalige BMW-Pilot wurde zwei Mal böse überrascht. Heidfeld wähnte sich bereits im McLaren-Cockpit, als plötzlich Weltmeister Jenson Button auf den Plan trat.

Dann machte sich der 167-fache GP-Teilnehmer Hoffnungen auf den zweiten Sitz bei Mercedes GP. Den Job schnappte ihm schließlich Michael Schumacher weg. Zwischendrin hatte Heidfeld die Chance für Lotus zu unterschreiben, doch als ihm das reanimierte Traditionsteam eine Frist setzte, griff er nicht zu. Der GP-Veteran setzte lieber auf die Karte Mercedes. Jetzt ist Heidfeld endlich bei seinem Wunschteam gelandet. Allerdings nur als Reservepilot.

"Wir kennen einander seit vielen Jahren und ab 1997 wurde Nick von uns als Fahrer unseres Junior-Teams unterstützt", erinnert Mercedes-Sportchef Norbert Haug an Heidfelds Wurzeln mit Mercedes. "Während seiner zehn Jahre in der Formel 1 ließen es die Umstände oft nicht zu, dass Nick den absoluten Durchbruch schaffte. Aber Nick kann was, das wird er bei uns einbringen und beweisen."

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