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Nick Heidfeld

"Hoffe auf Kampf gegen Mercedes"

Nick Heidfeld - GP Europa - Qualifying - 25. Juni 2011 Foto: xpb 50 Bilder

Nick Heidfeld startet in Valencia auf Rang neun direkt hinter den beiden Mercedes. Im Qualifying lagen die Silberpfeile noch außer Reichweite. Im Rennen hofft Heidfeld auf eine Umkehr des Kräfteverhältnis.

25.06.2011 Tobias Grüner

Nach Montreal konnte Nick Heidfeld seinen Teamkollegen Vitaly Petrov nun schon zum zweiten Mal in Folge in der Qualifikation hinter sich lassen. Der Mönchengladbacher verkürzte damit in der Saisonbilanz auf 3:5. Die Probleme mit dem Aufheizen der Reifen scheinen abgestellt. Allerdings kamen ihm auch die Bedingungen in Südspanien entgegen.

Heidfeld wechselt Bremsen und seinen Fahrstil

"Die Hitze hat mir geholfen", erklärt der Routinier. "Das Reifenaufheizen ist hier von Haus aus nicht so schwierig. Ich habe aber schon vorher daran gearbeitet. Ich habe die Bremsen gewechselt. Da bin ich jetzt deutlich glücklicher. Ich habe meinen Fahrstil geändert. Mit den letzten Qualifyings war ich sehr zufrieden. Ich bin zuversichtlich, dass ich es im Griff habe. Aber man sollte bei so etwas nicht zu sicher sein."

Nach seiner guten Zeit in der zweiten K.O.-Runde verzichtete er im Top Ten-Finale allerdings auf eine Zeit. "Wir sind rausgegangen und haben gesehen, dass Sutil in der Box bleibt. Da sind wir auch wieder reingekommen, um Reifen zu sparen. Die beiden Mercedes waren unserer Meinung nach zu weit weg", erklärte Heidfeld. Ganz glücklich war er damit aber nicht. "Ich hätte es aus Fahrersicht schon gerne probiert. Aber für das Rennen ist es wohl die richtige Entscheidung."

Heidfeld erwartet engen Kampf mit Mercedes

Obwohl Heidfeld seinen Teamkollegen in Q2 um fast drei Zehntel deutlich distanzierte, war der Deutsche nicht ganz zufrieden. "Meine Runde war nicht ganz perfekt. Mit meiner Leistung und der verbesserten Strecke hätte ich in Q3 sicher nochmal schneller gekonnt. Aber es wäre wohl trotzdem nicht genug, um mit Mercedes zu kämpfen."

Mit dem Qualifying ist der Kampf gegen die Silberpfeile aber noch längst nicht beendet. Im Rennen geht der Blick nach vorne. "In dieser Saison waren wir eigentlich im Rennen immer schneller als in der Qualifikation. Bei Mercedes war das umgekehrt. Ich hoffe deshalb, dass wir mit ihnen kämpfen können. Aber sie haben schwer an der Racepace gearbeitet. Mal sehen, was passiert."

Das Verbot der extremen Qualifying-Motoreinstellungen hatte laut Heidfeld keine besonders großen Auswirkungen in Valencia. "Die Reihenfolge ist ja mehr oder weniger gleich wie in den letzten Rennen." In Silverstone müssen die Teams beim Gaswegnehmen ganz auf das Anblasen des Diffusors verzichten. "Dann erwarte ich schon mehr Verschiebungen", so Heidfeld.

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