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Nick Heidfeld: Hoffnung auf Zukunft in der Formel 1

Nick Heidfeld

Nick Heidfeld ist der Verlierer des Schumacher-Comebacks. Der Mönchengladbacher hatte sich ebenfalls für das Silberpfeil-Cockpit beworben. Doch Heidfeld gibt nicht auf und sucht weiter nach einer langfristigen Option in der Formel 1.

Nach zehn Jahren in der Königsklasse scheint die Zeit für Nick Heidfeld abgelaufen zu sein. Sein ehemaliges BMW-Team hat die Formel 1 verlassen. Bei Nachfolger Sauber sucht man einen Neuanfang mit neuen Piloten. Mit der Aussicht auf ein Cockpit bei Mercedes GP schlug Heidfeld andere Optionen wie z.B. Lotus in den Wind. Nach der Verpflichtung von Michael Schumacher steht der Routinier nun plötzlich mit leeren Händen da.

Viele Alternativen gibt es für Heidfeld nicht mehr. Renault hat als einziges der etablierten Teams noch ein freies Cockpit zu bieten. Dort steht bereits Robert Kubica unter Vertrag. Dass Heidfeld zusammen mit seinem alten Teamkollegen weitermachen kann, ist jedoch mehr als fraglich. Heidfeld gibt zu, dass ihn die ungeklärte Lage beunruhigt: "Natürlich hat mich auch über die Feiertage meine aktuelle berufliche Situation nicht losgelassen, auch nachdem kurz vor Weihnachten Michael Schumachers Entschluss veröffentlicht wurde", erklärt 'Quick Nick' auf seiner Homepage.

Glückwünsche an Schumacher

Dabei zeigt der 32-Jährige auch Verständnis für die Entscheidung, auch wenn er der Leidtragende ist: "Das ist sicher eine große Sache für die Formel 1 und ich wünsche Michael und Mercedes viel Glück. Diese Entscheidung betrifft mich direkt, da es dadurch einen sehr relevanten Platz weniger für nächstes Jahr gibt."

Trotzdem will der Mönchengladbacher die Hoffnung auf eine Formel 1-Zukunft nicht aufgeben: "Ich bin nicht naiv, wenn ich speziell nach den letzten Wochen sage, in der Formel 1 kann viel Unerwartetes passieren. Jetzt heißt es nach vorne zu schauen und fokussiert an der bestmöglichen langfristigen Option für meine Zukunft in der Formel 1 zu arbeiten."

Hoffnung auf konkrete Zukunftspläne

Erst im Herbst hatte Heidfeld erklärt, dass es weiter sein Ziel sei, Weltmeister zu werden. Deshalb will er weiter um einen Platz kämpfen: "Ich werde weiter hart trainieren, Gespräche mit entsprechenden Entscheidern führen und meine Chance mit aller Kraft herausfordern." Der ehemalige BMW-Pilot hofft, schon in den nächsten Wochen "etwas Konkretes zu den Zukunftsplänen verkünden zu können."

Eine mögliche Option wäre, dass Heidfeld bei Mercedes als Test- und Ersatzfahrer anheuert. Mercedes-Sportchef Norbert Haug bleibt jedoch zurückhaltend: "Es gibt lediglich grundsätzlichen Kontakt zu Nick - und diesen habe ich seit vielen Jahren", sagte Haug am Dienstag (5.1.). Der Schwabe erklärte weiter"Wir hatten mit Nick sowohl über Möglichkeiten bei McLaren-Mercedes als auch bei Mercedes Grand Prix gesprochen." Weitere Abmachungen mit Heidfeld, "den - und dessen fahrerische Fähigkeiten - ich schätze" gebe es allerdings nicht, sagte Haug.

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