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Nick Heidfeld: Ich rechne fest mit einem Stammplatz

Nick Heidfeld sieht seine Formel 1-Zukunft als gesichert an.

Die Cockpits werden knapp, doch Nick Heidfeld rechnet auch für 2010 fest mit einem Stammplatz in der Formel 1. "Ich befinde mich in aussichtsreichen Gesprächen mit verschiedenen Teams und bin zuversichtlich, nächstes Jahr für einen konkurrenzfähigen Rennstall zu fahren", sagte der Mönchengladbacher am Mittwoch (2.12.).

Seit dem Ausstieg seines bisherigen Arbeitgebers BMW pokert der Routinier um einen neuen Vertrag und will unbedingt als sechster Deutscher in der kommenden Saison in der Startaufstellung stehen. Mögliche Optionen sind das neue Mercedes-Werksteam und BMW-Nachfolger Sauber.

Mercedes GP wäre eine schöne Option

Eine unmittelbar bevorstehende Einigung mit Mercedes dementierte Heidfeld jedoch. Der 32-Jährige will sich für seinen vielleicht letzten großen Vertrag in der Königsklasse Zeit nehmen. "Ziel ist es, die bestmögliche Option zu wählen und keine vorschnelle Entscheidung zu treffen", erklärte er. Allerdings ließ er via "Sport Bild" durchaus Sympathien für einen Wechsel zu Mercedes an die Seite des Wiesbadeners Nico Rosberg erkennen. "Für jeden Piloten wäre es ein Traum, im neuen Silberpfeil-Team zu fahren", meinte Heidfeld und fügte an: "Für mich würde sich zudem ein Kreis schließen: Mercedes hat mich gefördert und in die Formel 1 gebracht."
 
Doch die ihm vertraute Umgebung bei Sauber könnte Heidfeld letztlich doch zu den Schweizern ziehen. "Ich begrüße es, dass Peter Sauber mit BMW eine Einigung erzielen konnte. Ich denke, Peter ist die beste Lösung für das Team", sagte der 167-malige Grand-Prix-Teilnehmer der dpa. Autobauer BMW hatte in der Vorwoche den Verkauf seines Rennstalls an den Finanzinvestor Qadbak platzen lassen und das Projekt wieder dem Gründer Sauber überlassen.

Startplatz für Sauber noch unsicher
 
Noch aber kann der Eidgenosse keine Pilotenverträge abschließen, weil die Fahrerlaubnis des Automobil-Weltverbands FIA fehlt. "Ich drücke dem Team die Daumen, dass die Bestätigung des Startplatzes in naher Zukunft erfolgt", versicherte Heidfeld und denkt dabei womöglich auch an seine eigene Planungssicherheit. Nach seinem Debütjahr 2000 bei Prost war er drei Jahre für Sauber gefahren. Es folgten Starts für Jordan 2004 und Williams 2005, ehe er zuletzt vier Jahre für BMW-Sauber Gas gab.
 
Hängepartien wie in dieser Saison, die für ihn enttäuschend verlief, ist Heidfeld gewohnt. Immer wieder musste der Wahl-Schweizer, der noch immer auf seinen ersten Formel-1-Sieg wartet, in der Vergangenheit um einen Verbleib in der PS-Eliteliga bangen. Schafft es Heidfeld auch diesmal, wäre für 2010 das halbe Dutzend deutscher Fahrer perfekt. Neben Rosberg haben auch Vizeweltmeister Sebastian Vettel (Red Bull), Timo Glock (Virgin), Adrian Sutil (Force India) und Neuling Nico Hülkenberg (Williams) ihren Vertrag für das neue WM-Jahr schon in der Tasche.

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dpa/uba

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