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Nick Heidfeld

Mehr Zweikämpfe auf der Piste

Nick Heifeld Foto: BMW-Sauber 9 Bilder

BMW-Pilot Nick Heidfeld ist mit positiven Eindrücken von den Testfahrten in Bahrain zurückgekehrt. Nach einer ersten Einschätzung könnte die neue Aerodynamik tatsächlich das Überholproblem lindern.

23.02.2009 Tobias Grüner

Er war der Pilot mit den spektakulärsten Überhol-Manövern der vergangenen Saison. Ob in Malaysia oder Silverstone - gleich mehrfach schnappte sich Nick Heidfeld die Konkurrenten im Doppelpack. Doch so leicht wie es beim Mönchengladbacher teilweise aussehen ließ, war es zumeist nicht. Kolonnenfahren war da schon eher die Regel.

Zum größten Überholhindernis wurden in der Vergangenheit oft die starken Luftverwirbelungen durch den Vordermann. Wird die Front des Boliden nicht gleichmäßig angeströmt, geht Abtrieb verloren. 2009 soll das anders werden: Große, verstellbare Flügel vorne, kleine auf dem Heck - so lautet die Formel für mehr Zweikämpfe auf der Piste.

Erster Eindruck ist positiv

Heidfeld glaubt, dass dieser Plan aufgehen könnte. "Ich hatte in dieser Woche auch das erste Mal die Chance, hinter einem anderen Auto her zu fahren", berichtete der BMW-Sauber-Pilot von seinem Bahrain-Test. "Ich habe den Eindruck, dass es durch die neue Aerodynamik wie erhofft einfacher sein könnte, nahe an den Vordermann heran zu kommen. Dies würde natürlich auch das Überholen vereinfachen."

Allerdings ist sich Quick-Nick selbst nicht ganz sicher, ob ihn sein Gefühl nicht getäuscht hat. Im Hinblick auf den nächsten Test Anfang März in Jerez sagte Heidfeld: "Ich hoffe, dass sich mein Eindruck in den kommenden Wochen verfestigt."

Anpassungen beim Fahrstil

Mit Überraschung reagierte der Zweikampf-Spezialist auch auf die engen Zeitabstände zwischen den drei anwesenden Teams: "Ich hatte erwartet, das zwischen den Teams auf Grund des völlig veränderten Reglements größere Abstände liegen. Normalerweise nähern sie sicher erst nach einiger Zeit aneinander an, aber dieses Jahr liegen sie schon von Anfang an auf einem Zeitenniveau", berichtete Heidfeld auf seiner Webseite.

Ihm mache das Testen außerdem noch mehr Spaß als sonst, "denn es gibt so viele neue Dinge und ich lerne viel über die neuen Elemente." Die Autos nach neuem Reglement verlangen in manchen Bereichen sogar nach einer Änderung des Fahrstils. Die Anpassung daran erfolge, so Heidfeld, zum Teil durch experimentieren, zum Teil aber auch vollkommen automatisch.

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