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Nick Heidfeld

Petrov steht besserem Resultat im Weg

Petrov & Heidfeld Foto: Renault 14 Bilder

Nick Heidfeld konnte sich im Rennen von Startplatz neun auf Rang sieben verbessern. Doch der Deutsche hatte sich mehr erhofft. Schuld an der schwachen Ausbeute hatte auch Teamkollege Vitaly Petrov, der mehr als einmal im Weg stand.

09.05.2011 Bianca Leppert

Nick Heidfeld und Vitaly Petrov werden sich in dieser Saison nicht mehr grün. Bereits in China knisterte es. Petrov vermasselte Heidfelds Qualifying, weil er sein Auto mit einem Defekt auf der Strecke parkte. In der Türkei wurde das nächste Kapitel aufgeschlagen. In der zwölften Runde kamen sich die beiden Renault-Piloten auf der Piste etwas zu nahe.

Leichter Schaden am Frontflügel

"Es war nicht optimal wie wir teamintern agiert haben", drückte es Heidfeld vorsichtig aus. "Vitaly hat mich ein Mal doch arg weit rausgedrängt, so dass wir uns berührt haben. Wenn ich da ein bisschen leichter vorbeigekommen wäre, hätte ich locker noch eine Position gut gemacht, vielleicht auch noch mehr."

Vor dem nächsten Rennen in Barcelona besteht nun Klärungsbedarf zwischen den beiden Streithammeln. "Es war nicht dramatisch, aber es hätte besser laufen können", meint Heidfeld. "Es war zwei, drei Mal verdammt eng. Mein Auto hat vorne rechts am Flügel leichten Schaden genommen. Aber ein Glück nicht so stark, dass es großen Einfluss hatte."

Lücke zum Podium wird größer

Vielmehr hatte der Deutsche alle Mühe, sich durch den Verkehr zu wursteln. Beim Start konnte er sich nicht wie erhofft von Platz neun verbessern. Weil er hinter anderen Autos feststeckte, machte er sich seine Reifen kaputt. "Ich hing die ganze Zeit irgendwo fest", berichtet der 33-Jährige. "Wenn man so weit hinten startet, dann ist es schwierig nach vorne zu kommen." Knackpunkt war also das durchschnittliche Qualifying.

Renault muss aufpassen, nach dem anfänglichen Saison-Hoch, nicht noch weiter durchgereicht zu werden. Mit Ferrari und Mercedes GP haben sich zwei Konkurrenten stark zulegen können. "Ich bin nicht glücklich, weil die Lücke zwischen uns und den Autos auf den Podiumsplätzen zu groß war", sagt James Allison, Technischer Direktor. "Wir haben weitere Verbesserungen für das Auto geplant und streben in Barcelona und Monaco einen Platz unter den ersten Sechs oder besser an."

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