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Ersatz für Robert Kubica

Nick Heidfeld: Prüfung bestanden

Jerez Test 2011 Foto: xpb 101 Bilder

Nick Heidfeld hat seine Aufnahmeprüfung bei Renault bestanden. Um 15.37 Uhr setzte sich der Mönchengladbacher mit einer Zeit von 1.20,361 Minuten an die Spitze der Rangliste. In der prallen Mittagshitze, in der die Strecke normalerweise langsamer ist.

12.02.2011 Michael Schmidt

Der Ersatzfahrer für den verletzten Robert Kubica steht fest. Nick Heidfeld beseitigte in seiner 57. Runde die letzten Zweifel. Um 15.13 Uhr legte der Mönchengladbacher zu Beginn eines Zehnrunden-Turns eine Zeit auf die Bahn, die im Zwischenklassement Platz zwei bedeutete. Um 15.37 Uhr dann der Knaller. Heidfeld setzte sich mit 1.20,361 Minuten an die Spitze und hielt die Bestzeit bis zum Ende.

Kann Heidfeld um den Titel kämpfen?

Liegt da vielleicht eine Sensation in der Luft. Im Fahrerlager wittert man bereits das Unmögliche. "Das wäre ja unglaublich, wenn der Ersatzfahrer Heidfeld um den WM-Titel mitkämpft." Der Zeitpunkt war denkbar ungünstig. Die Asphalttemperatur betrug 33 Grad. Je heißer, umso schlechter für die Rundenzeit. Die Bestwerte in Jerez werden erfahrungsgemäß am Morgen und am Abend gefahren.

Heidfeld hatte schon früh bewiesen, dass ihn Renault-Teamchef Eric Boullier zu Recht ganz oben auf die Ersatzliste gesetzt hat. Nach 15 Runden unterbot er Vitaly Petrovs Bestwert der ersten zwei Testtage. Am Mittag spulte er zehn Runden mit Rundenzeiten von 1.22 Minuten und 1.23 Minuten ab. Renaults Ersatzmann war wie ein Uhrwerk unterwegs. Schnell, konstant, fehlerlos.

Heidfeld hat Renault-Platz so gut wie sicher

Renault-Teamchef Eric Boullier ließ bereits nach dem Mittagessen mit Heidfeld durchblicken. "Es läuft gut." Das ist stark untertrieben. Heidfelds Zeit von 1.20,361 Minuten war um 2,1 Sekunden schneller als das, was Vitaly Petrov am Vortag zu bieten hatte.

"Ich hatte heute viel Spaß im Auto", erklärte Heidfeld nach seinen 86 Runden im Renault R31. "Natürlich braucht es immer etwas Zeit, um sich an alles zu gewöhnen, wenn man das erste Mal im Auto sitzt und mit einem neuen Team arbeitet. Wir hatten einen guten Tag, ohne größere Probleme."

Heidfeld fix als Stammpilot?

Heidfeld konnte gleich zeigen, dass er mit seiner Erfahrung das Auto schneller machen kann. "Zum Glück gingen alle Veränderungen in die richtige Richtung und sorgten für eine Verbesserung. Ich konnte immer mehr Gas geben. Die Rundenzeiten sind allerdings schwer zu vergleichen. Wir wissen ja nicht, wie viel Sprit die anderen Teams im Auto hatten. Meine ersten Eindrücke vom Auto sind positiv, aber natürlich gibt es immer Bereiche, wo man sich verbessern kann." Noch hat Heidfeld einen neutralen weißen Overall an. Wetten, dass er in Barcelona schon in den Teamfarben schwarz-gold fährt.

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