Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Nick Heidfeld & Robert Kubica

Wo landen die beiden BMW-Piloten?

Heidfeld & Kubica Foto: BMW-Sauber 104 Bilder

Nach dem Verkauf von BMW-Sauber an eine Investorengruppe ist noch nicht klar wie es mit den beiden Piloten weitergeht. Robert Kubica kokettiert öffentlich mit einem Wechsel zu Renault. Nick Heidfeld will abwarten, wie es 2010 mit dem Team weitergeht.

24.09.2009 Tobias Grüner

Das Fahrerkarussell will in dieser Saison einfach nicht in Schwung kommen. Noch immer stehen zahlreiche Cockpits für die kommende Saison frei. Auch die beiden Plätze im Nachfolgerteam von BMW-Sauber sind noch längst nicht besetzt. Für die beiden aktuellen Piloten ist ein Verbleib immer noch "eine Option". Wenn man genauer zuhört, merkt man aber, dass Robert Kubica eigentlich lieber weg will.

Kubica sucht nach Alternativen

"Man weiß ja noch gar nicht, ob das Team beim Saisonstart in Bahrain überhaupt in der Startaufstellung steht", gibt der Pole zu bedenken. "Von den Anlagen und Personal scheint zwar alles da zu sein, was man braucht. Aber die Sponsorensuche wird durch das Risiko sicher nicht einfacher." Wäre BMW nicht ausgestiegen, wäre Kubica nach eigener Aussage wohl im Team geblieben. Nun sucht er nach Alternativen.

"Ich habe mir das Verfahren gegen Renault etwas intensiver verfolgt als gewöhnlich", gibt der WM-Vierte von 2008 zu. "Renault ist nach wie vor eine Alternative." Allerdings betrachtet es der 24-Jährige mit Sorge, dass Flavio Briatore und Pat Symonds im nächsten Jahr nicht mehr dabei sind. "Wenn man zwei so wichtige Teammitglieder verliert, dann ist das ein großer Einschnitt."

Nach vier Jahren bei BMW würde sich der Mann aus Krakau gerne wieder langfristig binden. Wann sich Kubica entscheiden will, konnte er aber noch nicht sagen. Er will sich die notwendige Zeit nehmen. "Es gibt immer das Risiko in ein langsameres Auto zu wechseln. Leider lässt sich die Leistung der Autos für 2010 nicht vorhersagen."

Heidfeld: Will bestmögliches Auto

Nick Heidfeld äußert sich deutlich positiver über die Möglichkeit, im Team zu bleiben. "Wenn die Struktur stimmt, wäre es sinnvoll. Mein Ziel ist es, im bestmöglichen Auto zu fahren. Die Voraussetzungen sind hier sicher gegeben. Aber ich weiß noch nicht, wie die Positionen besetzt werden." Vor allem durch den Wechsel des Motors von BMW auf Ferrari werde es sicher einige Wechsel geben.

Angst, dass er sich mit der Warterei am Ende verpokert, hat der Routinier nicht. "Normalerweise kann man sich das Ende September nicht leisten. Aber in diesem Jahr sieht das anders aus." Scheinbar hat Heidfeld schon einen Favoriten für das nächste Jahr. "Ich hätte nichts dagegen, jetzt schon bei meinem Lieblingsteam zu unterschreiben." Allerdings sei er noch mit mehreren Rennställen im Gespräch.

In den nächsten Wochen will er dann auch mit dem BMW-Nachfolger reden. "Da muss ich erst einmal sehen, wer der Ansprechpartner ist." Auf jeden Fall ist Heidfeld froh darüber, dass die Lichter in Hinwill nicht ausgehen. "Das ist für alle Fahrer gut, weil es nun wieder zwei Cockpits mehr gibt." Aus dem gleichen Grund hat der Mönchengladbacher auch die milde Strafe gegen Renault begrüßt. "Da sieht es ja auch aus, als ob es weitergeht. Allerdings gibt es auch noch einige Teams, bei denen es nicht so sicher ist."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden