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Nick Heidfeld sorgt sich um Formel 1

"Würde mir einen Wechsel überlegen"

Nick Heidfeld Foto: BMW Sauber 14 Bilder

Nick Heidfeld macht sich Sorgen um die Attraktivität der Formel 1. Sollte das Niveau in der kommenden Saison durch Ausstiege großer Teams sinken, könnte sich der BMW-Pilot sogar vorstellen, die Klasse zu wechseln.

04.06.2009 Tobias Grüner

"Man ist nicht nur in der Formel 1, weil es Formel 1 heißt. Man ist hier, weil es für etwas steht", erklärte der 32-jährige Deutsche mit Sorge um die Zukunft der Königsklasse. "Die Formel 1, das sind die besten Teams, die besten Autos und die besten Fahrer. Wenn es das einmal nicht mehr darstellt, würde ich es mir auch überlegen zu wechseln."

Noch keine Alternativen zur Formel 1

Nach Aussage des Mönchengladbachers sei es für jeden Piloten das Ziel, in der höchsten Klasse zu fahren. Durch die aktuellen Diskussionen um den möglichen Ausstieg bekannter Teams, fürchtet Heidfeld allerdings, dass die Attraktivität der Formel 1 leiden könnte. Eine mögliche Alternative sei aber noch nicht in Sicht: "Im Moment ist es schwierig, etwas anderes zu finden. Aber vielleicht könnte sich nach der Saison noch etwas entwickeln", blickt der 159-fache Grand Prix-Teilnehmer voraus.

Er habe sich allerdings noch nicht konkret mit dieser Möglichkeit beschäftigt, so Heidfeld. "Man muss erst einmal abwarten, was für eine Lösung gefunden wird." Leider sei es für die Fahrer nur schlecht einzusehen und deshalb unvorhersehbar, was passiert. "Aber man macht sich natürlich schon Gedanken und Sorgen." Der Routinier hofft auf eine "sinnvolle und gemeinschaftliche Lösung".

Neuer Diffusor aber kein KERS in Istanbul

Neben der Politik macht sich Heidfeld auch über die sportliche Situation Gedanken. In der Türkei ist BMW-Sauber erstmals mit dem Doppeldiffusor am Start. "Es ist aber nicht nur der neue Unterboden. Auch viele andere Teile sind neu", betonte der Deutsche. "Das Auto sollte dadurch deutlich besser sein. Allerdings lässt sich der Fortschritt vorher nur schlecht in Zehnteln beziffern."

Entgegen der ursprünglichen Planung will BMW-Sauber zudem auf das Hybrid-System KERS verzichten. "Wir wollen am Freitag das neue Aeropaket in Ruhe analysieren und sehen, ob unsere Berechnungen stimmen. Wir haben leider nur wenig Zeit. Da kann man das Auto nicht oft hin- und herbauen." Das Hybridsystem mit seinen unvorhersehbaren Auswirkungen auf die Balance könnte dabei stören, die neue Aerodynamik zu verstehen.

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