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Nick Heidfeld

"Zum Fahren kommst du nur im Simulator“

Nick Heidfeld Foto: xpb 14 Bilder

Nick Heidfeld, der neue Fahrer im Renault-Team, hat im vergangenen Jahr stark darunter gelitten, als Nr. 3 im Mercedes-Team hinter Michael Schumacher und Nico Rosberg kein einziges Rennen und nicht einmal Trainingsrunden fahren zu können.

10.03.2011 Michael Schmidt

"Das kann nur einer nachvollziehen, dem man den Job und sein Hobby weggenommen hat", sagt Heidfeld in der neuen Ausgabe von auto motor und sport. "Du fliegst zu den Rennen und fragst dich: Was machst du da? Zum Fahren kommst du nur im Simulator." Trösten musste sich Heidfeld nur damit, dass er sich wenigstens mit den Mechanikern austauschen konnte.

Für ihn war es ein Ersatz, "wenn ich im Gespräch mit den Technikern meinen Senf dazugeben konnte und so das Gefühl bekam, wenigstens ein bisschen nützlich zu sein".

Heidfeld wollte sogar DTM fahren

Vor der Zusage, im Renault-Cockpit als Nachfolger des verunglückten Robert Kubica zu sitzen, war Heidfeld soweit, dass er sogar in der DTM fahren wollte. "Ich wollte nicht noch einmal eine Saison rumhängen."

Dass er vom Unglück Kubicas profitiert hat, ist Heidfeld bewusst. Doch hat es sich nicht aktiv um den Platz bei Renault bemüht, so Heidfeld in auto motor und sport. "Vielleicht hätte ich es später irgendwann getan, aber kurz nach dem Unfall war es nicht angebracht. Und ich sagte mir: Wenn sie wirklich Interesse haben, dann melden sie sich von selbst."

Heidfeld fühlt sich nicht als Lückenbüßer

Inzwischen fühlt sich Heidfeld aber nicht mehr als Lückenbüßer, sondern als echtes Teammitglied bei Renault. "Klar sitze ich nur in dem Auto, weil Robert einen Unfall hatte. Ich spüre jetzt aber auch eine Wertschätzung. Man gibt mir das Gefühl, der Wunschpilot zu sein."

Für die neue Saison hat sich Heidfeld vorgenommen, sich vom Stigma zu erlösen, keinen Grand Prix gewinnen zu können. Er will zeigen, dass seine guten Resultate gegen seine elf Teamkollegen nicht nur Zahlenspiele ohne Bedeutung sind. "Im Rennen hat mich Kimi Räikkönen am stärksten gefordert, im Training Mark Webber." Die Marschroute für 2011 steht damit fest. "Renault ist meine Chance, mich so ins Schaufenster zu stellen, dass ich meine Karriere um ein paar Jahre verlängern kann."

Die weiteren Themen aus auto motor und sport, Heft 7, das ab dem 10.3. am Kiosk ist:
- Comeback der Stufenhecklimousinen: Audi A3, Alfa Romeo Giulia, VW Jetta, Mercedes CLC
- Großes Cabrio-Extra
- Vergleichstest Peugeot 508, VW Passat, Opel Insignia, Mazda 6
- Erster Test VW Jetta

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