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Nico Hülkenberg auf der letzten Rille

Hamilton-Pole beinahe verhindert

Nico Hülkenberg GP Belgien 2013 Foto: xpb 66 Bilder

Nico Hülkenberg flog im Belgien-Qualifying ganz knapp schon in der zweiten Runde durch den Rost. Hätte das Timing etwas besser gepasst, hätte er Lewis Hamilton rauskicken können. Fasziniert schaute sich der Sauber-Pilot das Top Ten-Finale aus der Garage an. Am Start steht der Deutsche auf der letzten Rille.

24.08.2013 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg blickte nach dem Qualifying etwas ungläubig auf das Resultat. "Erst kickt er mich raus, und dann fährt er auf Pole", schimpfte der Sauber-Pilot mit dem gewohnten Grinsen im Gesicht. Gemeint war Lewis Hamilton. Der Mercedes-Pilot hatte sich im Q2 mit 21 Tausendsteln Vorsprung den letzten Platz für das Top Ten-Finale gesichert. Für Hülkenberg war das Qualifying auf Rang 11 beendet.

So blieb dem Rheinländer nur die Zuschauerperspektive, als seine Kollegen um die besten Startplätze kämpften. Fasziniert beobachtete Hülk das Geschehen auf der Strecke. "Ich hatte echt schon gedacht, dass Di Resta das Ding auf Pole stellt. Aber dann ist die Strecke so schnell abgetrocknet. Echt irre. Ich habe geglaubt: Unmöglich! Die können sich einen Wolf fahren. Und eine Runde später sind die plötzlich eine Sekunde schneller."

Schlechtes Timing bei Hülkenberg

Gerne hätte er auch im Q3 mitgemischt. Aber auch mit Platz 11 ist der Blondschopf aus Emmerich nicht unzufrieden - auch wenn die Top Ten in Reichweite lagen. "Wenn es so knapp ist, ist es immer ein bisschen ärgerlich. Es war aber eine gute Runde. Vom Timing war ich vielleicht ein bisschen früh dran. Die Strecke wurde danach noch ein bisschen besser. Und ich hatte auch noch ein bisschen Benzin an Bord. Wenn man das rausrechnet, dann hätte es gereicht."

Nur 8 Zehntel fehlten bei trockenen Bedingungen auf die Bestzeit im Q2. Auch im Rennen hätte Hülkenberg deshalb lieber trockene Bedingungen. Aber in Spa macht das Wetter bekanntlich, was es will. "Hier kann man sich sowieso nichts wünschen. Man muss einfach versuchen, bei den verschiedenen Bedingungen zur richtigen Zeit auf den richtigen Reifen zu fahren und auf der Strecke zu bleiben."

Rillen im Asphalt ein Nachteil?

Sollte es im Rennen regnen, könnten die Reifen ein Thema werden. "Ich habe 2 Sätze Intermediates verbraucht, also habe ich noch 2 übrig. Wenn es nass ist und dann abtrocknet, dann ist es schwierig. Wenn man da ein bisschen zu viel Gas gibt, dann sind die sofort hinüber. Wenn das Wetter wieder so verrückt spielt wie im Qualifying, dann könnte das zum Problem werden."

Der erste kritische Moment wartet schon am Start. Hülkenberg ist auf Rang 11 der letzte Pilot, der auf den Drainage-Rillen starten muss. Dahinter ist der Asphalt nicht eingefräst. Ob es ein Vor- oder Nachteil ist, konnte Hülkenberg noch nicht sagen. Mit dem Thema hat sich der Pilot noch gar nicht beschäftigt. "Das werde ich mir dann morgen in der Startaufstellung mal genauer anschauen."

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