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Nico Hülkenberg

"Da war mehr drin"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 28. Juli 2012 Foto: xpb 76 Bilder

Nico Hülkenberg hat erneut seinen Teamkollegen im Trainingsduell geschlagen, und er schaffte es wie in Hochenheim bis ins Top Ten-Finale. Trotzdem wäre mehr drin gewesen als ein zehnter Platz. Viel mehr. Der Force India-Pilot traute sich sogar die Zeit von Jenson Button zu.

28.07.2012 Michael Schmidt

Eigentlich könnte Nico Hülkenberg zufrieden sein. Teamkollege Paul di Resta hat er seit dem GP Spanien mehr oder weniger im Griff. Auch in Ungarn. Während di Resta an der Q2-Hürde scheiterte, schaffte es Hülkenberg mit einer Zeit von 1.21,653 Minuten locker in die Top Ten.

Zehn Trainingsminuten später stand hinter seinem Namen eine Zeit von 1.22,847 Minuten. "Da war mehr drin. Wenn ich die Runde vom Q2 noch einmal schaffe, bin ich Fünfter. Ich traue mir sogar zu, dass ich die Zeit von Button hätte angreifen können."

Streckenprofil passt zu Force India

Das Problem lag in Kurve 4. Da ließ sich Hülkenberg zu weit nach außen tragen. Die Reifen auf der rechten Seite sammelten Dreck auf, "und ich konnte auch die nächsten Kurven vergessen." Prinzipiell war er mit dem Verlauf der ersten beiden Trainingstage zufrieden.

"Unser natürlicher Speed passt zu der Strecke. Die gute Vorstellung liegt eher am Streckenprofil als an den jüngsten Verbesserungen am Auto." Der Force India fühlt sich in langsamen und mittelschnellen Kurven wohl. Das hat er schon in Valencia gezeigt. Seit der Auspuff umgebaut wurde, stimmt auch die Traktion.

Hülkenberg setzt auf KERS

Jetzt muss sich der lange Rheinländer erstmal Gedanken machen, wie er von Platz zehn nach vorne kommt. Überholen ist vielleicht doch nicht so schwer, wie man das aus der Erfahrung her von Budapest kennt. "Die DRS-Zone beginnt sehr früh auf der Geraden. Vielleicht geht da was im Zusammenspiel mit KERS. Wenn du den ganzen Batterievorrat zusammenspannst, kannst du 140 Prozent der zur Verfügung stehenden Zeit boosten."

Also 2,7 Sekunden von der letzten Kurve bis zum Zielstrich und die vollen 6,6 Sekunden vom Zielstrich bis der Saft ausgeht. Der Hungaroring ist allerdings nicht die ideale Strecke, die Kers-Batterien vollzuladen. "Es gibt kaum Bremspunkte, die Strecke ist ziemlich flüssig. Da hast du vor allem gegen Ende des Rennens Mühe, den Speicher aufzufüllen."

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