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Nico Hülkenberg exklusiv

"Das Safety-Car hat uns geschadet"

Nico Hülkenberg - GP Kanada 2014 Foto: Daniel Reinhard 59 Bilder

Nico Hülkenberg baut sein Punktekonto mit seinem vierten fünften Platz in dieser Saison weiter aus. Der Force India-Pilot sprach mit auto motor und sport über seine Einstopp-Strategie und die hektischen letzten Runden.

10.06.2014 Michael Schmidt
Wie kam Button in der Schlussphase an Alonso und Ihnen vorbei?

Hülkenberg: Fernando ist in der Haarnadel innen reingestochen und dabei über seinen Bremspunkt hinausgeschossen. Ich musste auch ein bisschen aufmachen, um ihn nicht zu treffen. Dadurch ist Jenson erst mal an Fernando vorbei und hat sich ausgangs der Kurve neben mich gesetzt. Weil ich die bessere Linie hatte, kam ich wieder vor. Doch dann hing er mir im Windschatten, und er hatte DRS und ich nicht. Da ist er einfach an mir vorbeigefahren.

Keine Chance, den Platz zurückzuholen?

Hülkenberg: Nein, weil ich beim Verteidigen meiner Position auf die dreckige Spur gedrückt wurde. Dabei hätte ich fast noch das Auto verloren. Wenn die Reifen schon so alt sind wie meine, und du dann noch die ganzen Reifenschnipsel drauf kriegst, ist das ziemlich gefährlich. Ich musste auch schauen, dass ich vor Alonso bleibe.

War die Einstopp-Strategie richtig?

Hülkenberg: Sie war erfolgreich und für uns der schnellste Weg ins Ziel. Sie wäre vielleicht noch besser aufgegangen, wäre das Safety-Car nicht direkt nach dem Start rausgekommen. Das hat all denen in die Hände gespielt, die mit den Supersoft-Reifen losgefahren sind. Die sind so über die Phase des Körnens hinweggekommen. Ich dagegen hatte mit der härteren Mischung Schwierigkeiten, sie nach dem Re-Start wieder zum Arbeiten zu kriegen. Das hat fünf Runden gedauert. Dazu kam noch ein Problem mit der Kupplung. Das hat mich beim Start zwei Positionen gekostet. Und dem rennst du dann das ganze Rennen hinterher.

Sie mussten wieder viel in den Rückspiegel schauen. Wie war das?

Hülkenberg: Anstrengend. Speziell wenn deine Hinterreifen schon rasiert sind. Da ist es nicht einfach sauber durchzufahren und die Leute hinter dir zu halten.

Haben Sie zwischendurch an eine Siegchance geglaubt?

Hülkenberg: Ehrlich gesagt, hatte ich keine richtige Übersicht. Aus dem langsamen Mercedes konnte ich mir keinen Reim machen. Ich wusste nicht, ob der ein Problem oder schon alle überrundet hat.

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