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Nico Hülkenberg

Force India noch kein Siegkandidat

Nico Hülkenberg - Force India - GP Monaco - 23. Mai 2012 Foto: dpa 91 Bilder

Nico Hülkenberg zählt Force India nicht zu den Siegkandidaten. Noch nicht. Um auf das Niveau von Sauber und Williams zu kommen, fehlen drei Zehntel. Der Rückstand ist laut Hülkenberg nicht uneinholbar.

23.05.2012 Michael Schmidt

Sieben Autos können einen Grand Prix gewinnen. Zu den Top-Teams der letzten Jahre Red Bull, McLaren und Ferrari sind auch noch Lotus, Mercedes, Williams und Sauber gekommen. Sergio Perez bestätigt: "Wir haben in Malaysia gezeigt, dass wir gewinnen können. Ein Sieg ist in Reichweite, und es ist nicht übertrieben, einen Podiumsplatz anzupeilen."

Force India fehlen drei Zehntel

Force India und Toro Rosso zählen derzeit nicht dazu. Das sieht auch Nico Hülkenberg so. "Williams und Sauber waren nach unseren Messungen in Barcelona bei den schnellsten Autos dabei. Die muss man jetzt auch zu den Top-Teams zählen."

Force India fehlen da rund drei Zehntel. Obwohl das Technikpaket von Barcelona ein Fortschritt war. "Wir haben uns definitiv gesteigert, vor allem in der Traktion. Unsere Gegner sind diesen Schritt aber mitgegangen. In den schnellen Kurven sind Sauber und Williams besser als wir."

Drei Zehntel hört sich nach nicht viel an, macht aber im dichtgedrängten Feld einen großen Unterschied aus. " Im Q2 haben mir in Barcelona nur drei Zehntel auf Platz fünf gefehlt. Deshalb wird es immer wichtiger, dass du 100 Prozent aus dir und dem Auto rausholst."

Platz fünf immer noch möglich

Zuviel Entwicklung am Auto kann kontraproduktiv sein, weil im Rätselraten um die Reifen damit noch mehr Fragezeichen dazukommen können. "Uns bleibt aber nichts anderes übrig, als zu entwickeln, weil wir zurückliegen. Wir brauchen noch ein paar Zehntelchen, um an die anderen ranzukommen. Es ist wichtig, eine gute Balance zwischen Entwicklung und dem Verständnis des Autos zu finden."

Platz fünf war das erklärte Ziel von Force India in diesem Jahr. "Das ist immer noch möglich, wenn auch schwierig, weil die anderen auch weiter Punkte machen werden", beharrt Hülkenberg und erinnert an das letzte Jahr. "Da ist der Knoten bei uns auch erst in der zweiten Saisonhälfte aufgegangen."

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