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Nico Hülkenberg

Hülkenberg hofft weiter auf Force India

Sutil und Hülkenberg Foto: xpb 10 Bilder

Nico Hülkenberg muss um sein Formel 1-Cockpit für 2011 zittern. Der Deutsche setzt seine Hoffnungen noch immer auf Force India. Der ehemalige Williams-Pilot hofft auf eine positive Entscheidung noch vor Weihnachten.

09.12.2010 Bianca Leppert

Erfolg zahlt sich nicht immer aus. Das bekommt in diesen Tagen Nico Hülkenberg zu spüren. Trotz seiner guten Vorstellungen in seinem Formel 1-Debütjahr und der sensationellen Pole-Position in Brasilien hat er noch immer keinen Fahrerplatz für 2011. Nach wie vor verhandelt sein Manager Willi Weber, damit sein Schützling der Königsklasse weiterhin erhalten bleibt.
 

Hoffnung noch da

"Die Hoffnung ist noch immer da und ich gebe nicht auf", sagte Hülkenberg gegenüber der offiziellen Formel 1-Website. "Ich hoffe, ich kann euch bald eine positive Antwort geben. Hoffentlich vor Weihnachten."

Die besten Chancen sieht "Hülk" bei Force India. Schon länger wird gemunkelt, dass der Rookie im Team von Vijay Mallya andocken könnte. Doch wie sieht dann die Fahrerpaarung aus? Vitantonio Liuzzi scheint für 2011 einen Vertrag in der Tasche zu haben, auch wenn er nicht gerade glänzen konnte. Zudem wären zwei Deutsche in dem indischen Team eher unwahrscheinlich. Da liegt es näher, dass möglicherweise Adrian Sutil gehen muss, der lange mit einem Renault-Cockpit liebäugelte. Doch auch er ließ verlauten, er sei sich mit Force India grundsätzlich einig.

Finanzielle Mittel entscheiden

Oft entscheidet letztlich das liebe Geld. Daran hat sich auch Hülkenberg schon gewöhnt, der bei Williams durch den zahlungskräftigen Pastor Maldonado ersetzt wird. "Es ist sehr viel härter geworden, Türen zu öffnen, wenn du kein Sponsorpaket hast und du dich nur auf dein Talent als Verkaufsargument verlässt. Das ist ziemlich frustrierend und irgendwie traurig – besonders wenn du eine gute Saison als Referenz vorweisen kannst."
 
Die hat der Emmericher in jedem Fall hingelegt. Doch trotz seiner Pole in Brasilien, ahnte er schon, dass sich etwas zusammenbraut. "Eine Runde verändert nicht die Geschichte", meint Hülkenberg. "Es gab schon vorher Zeichen, dass etwas im Busch ist, weil das Team andauernd die Vertragsverhandlungen verschob. So war ich vorgewarnt, dass etwas vor sich geht. Nichtsdestotrotz wäre ich gerne bei ihnen geblieben."

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