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Nico Hülkenberg im Interview

"Der Toro Rosso ist eine Waffe"

Nico Hülkenberg - GP Monaco 2015 Foto: xpb 60 Bilder

Nico Hülkenberg verpasste in Monte Carlo Punkte nur knapp. Der Force India-Pilot sprach mit auto motor und sport über sein Pech in der ersten Runde, die Aufholjagd und den Kampf mit Toro Rosso-Pilot Carlos Sainz.

26.05.2015 Michael Schmidt
Ihr Rennen war nach einer Runde vorbei?

Hülkenberg: Leider ja. Ich habe Fernando innen gesehen und habe ihm auch Platz gelassen. Der Kampf war eigentlich auch schon verloren, aber er hat dann auf der Bremse das Heck verloren und ist in mich reingerutscht. Der kleine Stoß hat gereicht, mich in die Reifenstapel zu schieben. Dabei ist der Flügel abgebrochen. Bis du da mal wieder rauskommst, an die Box zurückfährst und dir einen neuen Flügel abholst, verlierst du so viel Zeit, dass du mit fast einer Runde Rückstand dein eigenes Rennen fährst. 15 Runden später kommt die Spitze, und du kriegst blaue Flaggen und verlierst wieder massig Zeit. Echt schade, denn mein Renntempo war richtig gut. Ich konnte zeitweise so schnell wie die Spitze fahren. Wenn ich in freier Luft war, ging das Auto echt gut.

Hat Alonso zu Recht eine Strafe bekommen?

Hülkenberg: Ehrlich gesagt: Für mich war das ein Rennunfall. Das war keine Absicht. In der ersten Runde kannst du schon mal das Heck verlieren.

Wie lange haben Sie gehofft, dass es noch für die Punkte reicht?

Hülkenberg: Ich hatte eigentlich wenig Hoffnung. Erst kurz vor Ende gab es noch kurz mal einen Funken Hoffnung, als ich hinter Sainz lag, der auf uralten Reifen fuhr. Aber der Toro Rosso ist halt eine Waffe.

Inwiefern?

Hülkenberg: Mit so alten Reifen geht der immer noch ab wie Schmidts Katze, und die Hinterreifen hatten immer noch so viel Grip. An dem wäre ich in drei Jahren nicht vorbeigekommen.

Wie haben Sie das Safety-Car-Chaos erlebt?

Hülkenberg: Für mich war es kein Chaos. Zuerst war virtuelles Safety-Car und dann, etwa 30 Sekunden später das richtige. Das war für mich transparent.

Wieso war der Force India in Monte Carlo so stark?

Hülkenberg: Weil andere ihr Potenzial nicht ganz abgerufen haben. Die weicheren Reifen helfen uns. Die kriegen wir gut zum Arbeiten. Mit den harten Reifen geht bei unseren Abtriebsdefizit gar nichts. Außerdem gibt es in Monte Carlo keinen Wind. Auch das ist gut für unser Auto.

Gute Aussichten für die nächsten Rennen?

Hülkenberg: Wenn da auch wieder mit den weichen Reifen gefahren wird, kommt uns das entgegen.

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