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Nico Hülkenberg konstant

"Ohne Updates kein 6. Platz"

Nico Hülkenberg - GP China 2014 Foto: xpb 53 Bilder

Nico Hülkenberg ist die Konstanz in Person. Für Force India liefert der Rheinländer diese Saison ein Top 6-Resultat nach dem anderen ab. Der Pilot hofft, die Serie auch in Europa fortführen zu können. Komfortabel sei die Lage aber nicht, warnt Hülk.

22.04.2014 Tobias Grüner
Schlechte Nachricht. Platz 3 in der WM-Wertung ist futsch. Wie kommen Sie damit klar?

Hülkenberg: Ich bin selbstmordgefährdet. (grinst)

Wie lief das Rennen in Shanghai für Sie?

Hülkenberg: Mein Start war okay. Ich hab nichts gewonnen oder verloren. Aber Massa ist auf jeden Fall deutlich besser weggekommen. Ich habe davon profitiert, dass Rosberg mit Bottas zusammengestoßen ist. Ich lag dann bis zum ersten Stopp direkt hinter Massa.

Hat man Ihnen mitgeteilt, dass der Williams nicht mehr wiederkommt?

Hülkenberg: Ja, nachdem ich mit meinem eigenen Stopp fertig war. Dann war aber Bottas die ganze Zeit direkt hinter mir.

War es ein enges Duell?

Hülkenberg: Ich hatte ihn immer im Rückspiegel, aber er kam nie so richtig nah ran. Er war 2 bis 3 Sekündchen weg, aber immer in Schlagdistanz.

Einen richtigen Angriff mussten Sie aber nicht abwehren?

Hülkenberg: Er war nur kurz vor dem zweiten Stopp nah dran. Und dann auch in der allerletzten Runde. Am Ende der Stints ging mir immer ein wenig die Puste aus mit den Vorderreifen und er hatte immer noch ein bisschen was auf dem Kasten.

In Bahrain sah es in Sachen Verschleiß ja noch andersherum aus.

Hülkenberg: Das war auch eine ganz andere Strecke. Hier geht es mehr auf die Vorderreifen. Shanghai kommt uns diesbezüglich nicht entgegen. Zumindest scheint es so. Das sind die langen, schwingenden Kurven, die es auch in Barcelona gibt. Da müssen wir das Auto noch verbessern.

War die Strategie soft-medium-medium von Anfang an so geplant?

Hülkenberg: Zwei Stopps waren auf jeden Fall das Ziel. Wir haben uns offen gelassen, ob wir im zweiten Stint Soft oder Medium fahren. Das haben wir vom Graining am Anfang abhängig gemacht. Aber das war wie erwartet schlecht. Das lag sicher daran, dass die Strecke noch grün war.

Wie hat das Setup gepasst? In den Trainings hatten Sie sich noch über mangelndes Gefühl für das Auto beklagt?

Hülkenberg: Im Rennen lief es besser. Ich habe mich wohler gefühlt. Wenn man ans Limit fährt, kommen natürlich immer ein paar Problemchen hier und da.

Kann man schon ein Fazit zu dem Update (Heckflügel, Leitbleche, FRIC-Fahrwerk) ziehen? Hat es sich gelohnt?

Hülkenberg: Ohne das Update wären wir sicher nicht Sechster geworden.

Liegt noch weiteres Potenzial in der Feinabstimmung der neuen Teile?

Hülkenberg: Mit dem neuen Fahrwerkssystem haben wir viel gelernt - auch im Rennen. Da ist noch Luft nach oben. Wir bekommen auch in Barcelona noch einmal neue Aero-Teile.

Force India war jetzt auf vielen verschiedenen Strecken gut unterwegs. Sie waren jetzt je zwei Mal Sechster und Fünfter. Wird sich das Team dort auch in den nächsten Rennen einpendeln?

Hülkenberg: Das ist unser Anspruch. Unsere Hauptgegner sind die anderen Mercedes-Teams Williams und McLaren. Ferrari hat einen riesen Schritt gemacht. Da war ich sehr überrascht, wo die auf einmal hergekommen sind. Die haben richtig gezaubert. Es ist sehr eng. Wir sind nicht komfortabel da vorne drin. Wir müssen uns auch jedes Wochenende aufs Neue strecken und weiter entwickeln. Sonst werden wir aufgefressen.

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