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Nico Hülkenberg

Kuckucksuhr zum Abschied

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP USA - Austin - 16. November 2012 Foto: xpb

Nico Hülkenberg fährt sein letztes Rennen für Force India. Ein bisschen Wehmut spielt mit, bevor er 2012 zu Sauber wechselt. Hülkenberg feierte schon in Austin mit seinem Team Abschied. Dabei bekam er eine Kuckucksuhr geschenkt.

23.11.2012 Michael Schmidt

Für Nico Hülkenberg soll die Saison so aufhören, wie sie in den letzten Rennen gelaufen ist. Mit WM-Punkten. Am liebsten möglichst viele. "Wir sollten wieder rund um den zehnten Platz liegen", glaubt der Deutsche. Interlagos könnte dem Force India liegen. "Der Innenteil hat viele langsame Kurven, und unser Auto hat eine gute Traktion." Und wie geht der Force India im Regen? "Eigentlich ganz gut. In den beiden Regentrainings in Silverstone und Hockenheim habe ich mich in den Top Ten qualifiziert." Da werden Erinnerungen an das Jahr 2010 wach, als ihm der Regen die Pole Position zuspielte. "War schon ein geiles Gefühl, in der Startaufstellung mal keinen vor sich zu haben."

Briten fehlt der Kuckucksuhren-Durchblick

Hülkenbergs Bilanz der Saison 2012 fällt gut aus. "Speziell die zweite Saisonhälfte. Am Anfang musste ich mich erst wieder reinfinden nach 15 Monateen Rennpause. Aber mit Beginn der Europa-Saison war alles wieder vertraut. Einen zweiten Schritt habe ich nach der Sommerpause gemacht. Ich habe alles sacken lassen, den ersten Teil analaysiert und versucht daraus zu lernen. Wie ich beim Setup mit den Ingenieuren besser arbeiten, wie ich ein Rennwochenende effizienter angehen kann." Sein künftiger Teamchef Peter Sauber meint lächelnd: "Seit er bei uns unterschrieben hat, geht bei Nico die Post ab." Hülkenberg streitet das gar nicht ab: "Wenn die Zukunft geklärt ist, hat man mehr Stabilität. Aber ich hatte auch schon zu einer Zeit starke Rennen, als das mit Sauber nicht klar war. Spa zum Beispiel. Ich habe sicher nicht erst jetzt das Rennfahren gelernt."

Seit 2011 arbeitet Hülkenberg bei Force India. Zuerst ein Jahr als Testpilot, dann als Stammfahrer. Deshalb ist beim Abschied auch etwas Wehmut dabei. "Ich hatte viele schöne Momente und gute Erfahrungen gesammelt." Das große Teamdinner gab es schon in Austin. Da bekam Hülkenberg von seinem Team eine Kuckucksuhr geschenkt. "Weil die Engländer glauben, dass Kuckucksuhren in der Schweiz hergestellt werden." Man sollte ihnen vielleicht sagen, dass die Heimat der Uhren der Schwarzwald ist. 

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